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Ressort „Sport und Ehrenamt“ als Chefsache


Duisburg (30. Juni 2017) – Der Sport als Chefsache ist ein klares Signal für den Vereinssport und die weitere Sportentwicklung in NRW: Der Landessportbund NRW hat Ministerpräsident Armin Laschet zu seiner Entscheidung gratuliert, das neue Ressort „Sport und Ehrenamt“ mit Staatssekretärin Andrea Milz (54) direkt in der Staatskanzlei anzusiedeln. „Der Vereinssport erfährt damit eine deutliche politische Aufwertung, die seinem besonderen Wert für die Gesellschaft entspricht. Denn rund fünf Millionen Mitglieder in knapp 19.000 Sportvereinen bilden eine starke Basis für Bewegung und Lebensqualität in NRW“, erklärte LSB-Präsident Walter Schneeloch. Auch die langjährige Landtagsabgeordnete Milz, unter anderem stellvertretende Vorsitzende im Kreissportbund Rhein-Sieg, verdeutlicht: „Ich freue mich, dass der Sport und das Ehrenamt zukünftig den Stellenwert in NRW erhalten werden, den diese beiden gesellschaftlich herausragenden Bereiche schon immer verdient haben.“   

Klare politische Aufwertung und wichtige Etappe für neuen Pakt mit der Landesregierung 

Mit diesem einhellig begrüßten Vorgehen ist aus LSB-Sicht gleichzeitig eine weitere wichtige Etappe auf dem Weg zu einem neuen „Pakt für den Sport“ erreicht worden. Der von den neu gewählten NRW-Koalitionsparteien als künftiger Plan „Nr. 1: Sportland NRW“ angekündigte Vertrag hat zum wesentlichen Inhalt, dem organisierten Sport wie bisher für die Arbeit auf allen Ebenen finanzielle Planungssicherheit zu garantieren. Vor diesem Hintergrund hat der LSB NRW - neben der Forderung nach rund acht Millionen Euro zusätzlicher Fördergelder pro Jahr - bereits ein konkretes »Sieben-Punkte-Papier aufgelegt, zu dessen aufgelisteten Forderungen für den Zeitraum 2018 bis 2022 beispielsweise der Ausbau von Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag, die Förderung von Kinder und Jugendlichen sowie die Verbesserung der Strukturen im Leistungssport gehören, aber auch ein neues Landesprogramm zur Sanierung von Sportstätten. Besondere Beachtung liegt außerdem auf verbesserten Rahmenbedingungen für das Ehrenamt, das von einer immer weiter ausufernden Bürokratie befreit werden muss.