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Stabiler Aufwärtstrend beim Deutschen Sportabzeichen


Der gesunde sportliche Ehrgeiz lässt in Nordrhein-Westfalen nicht nach: Mit insgesamt 233.425 erfolgreich abgelegten Prüfungen im Jahr 2016 behauptet sich das Deutsche Sportabzeichen in den Städten, Gemeinden und Schulen von NRW als beliebter Fitnessorden – wie der kleine Anstieg gegenüber dem Vorjahr (233.362) unterstreicht. Seit Beginn der Statistik im Jahr 1950 stehen für das größte deutsche Bundesland somit rund 10,4 Millionen gesammelte Sportabzeichen zu Buche.

„Der Prozess des Umbruchs durch die Sportabzeichen-Reform 2013 geht unverändert in kleinen Schritten gut voran. Dennoch wollen wir durch einige Aktivitäten künftig eine noch stärkere Beteiligung erreichen“, betonte Michaela Engelmeier, Vizepräsidentin Breitensport beim Landessportbund NRW, im Rahmen der landesweiten Siegerehrung für den Sportabzeichen-Wettbewerb 2016 in Essen. Die Bundestagsabgeordnete übergab gemeinsam mit Bernhard Schwank, Abteilungsleiter im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS), sowie Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen) die verdienten Urkunden.

Die diesjährigen Gewinner

Dieses Mal nahmen 13 hochmotivierte Freizeitsportler/-innen das Abzeichen mit der Zahl „60“ in Empfang - Franz-Josef Berghoff (Warstein), Helga Karin Eckstein (Rheinbach), Dr. Reinhard Ganten (Rheinbach), Dietrich Gorlo (Bonn), Friedhelm Lennhof (Essen) Reinhold Lubinetzki (Leverkusen), Wolfgang Radke (Plettenberg), Reinhard Rolfes (Gütersloh), Karl-Wilfried Schleenkamp (Dortmund), Ilse Strate (Hagen), Ernst-August Weiss (Bonn), Heinz-Robert Weiß (Erftstadt) und Helmut Wolfsteiner (Bonn). Als einziger Erwerber für die Zahl „65“ wurde Rolf Weichert (Gladbeck) geehrt. Während das Abzeichen mit der Zahl „55“ insgesamt 22 Mal verliehen wurde, schafften immerhin 72 Sportler/-innen aus NRW die Jubiläumszahl „50“.

Bei den Stadtsportbünden setzte sich - Zahl der Verleihungen prozentual gemessen zur Einwohnerzahl – der SSB Krefeld (30,52 Prozent) vor Hamm, Mülheim, Bochum und Münster durch. Bei den Kreissportbünden landete der KSB Coesfeld auf Rang eins vor Gütersloh, Borken, Warendorf und Lippe. Erster bei den beteiligten Stadt- und Gemeindesportverbänden wurde der GSV Ostbevern vor dem SSV Rüthen, GSV Langenberg, SSV Bad Wünnenberg und SSV Borchen.

Bild: Andrea Bowinkelmann