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Landesweit einheitliche und lokale Maßnahmen bei steigenden Coronazahlen gelten auch für den Sport

| Allgemein (LSB)

- Aktualisiert am 20.10.2020 -

Die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) hat eine neue ab dem 17. Oktober 2020 gültige Fassung. Als Folge der steigenden Zahl positiver Testungen wurden nun Regelungen bei erhöhten Inzidenz-Werten (Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner) aufgenommen.

Derzeit bedeutet dies:

Steigt der Wert der Neuinfektionen über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) gilt für den Sport-/Trainings- und Wettkampfbetrieb:

  • Auch am Sitzplatz gilt für Zuschauende und Aktive (z.B. in Pausenzeiten) durchgängig die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes

Steigt der Wert der Neuinfektionen über 50 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) gilt  für den Sport-/Trainings- und Wettkampfbetrieb:

  • Keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden (inkl. Zuschauern) draußen und 250 in Innenräumen
  • Auch am Sitzplatz gilt für Zuschauende und Aktive (z.B. in Pausenzeiten) durchgängig die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes
  • Ab dem 4. Tag nach der Feststellung der Inzidenz-Werte über 50 sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung dem Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorgelegt wurde

Zusätzlich sind auch die Kreise und Kommunen ermächtigt, weitere Einschränkungen vorzunehmen. Bitte informieren Sie sich deshalb unbedingt vor Ihren geplanten sportlichen Veranstaltungen in Ihrer Kommune, ob und was Sie ggf. neu beachten müssen. Ministerpräsident Armin Laschet formulierte am 11. Oktober 2020, dass nach wie vor die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit eine hohe Bedeutung hat.

Die grundsätzlichen Hygiene- und Infektionsschutzstandards sind bei allen sportlichen und außersportlichen Vereinsaktivitäten weiterhin zu beachten (AHA-Formel) + Lüften! Wir weisen darauf hin, dass außerhalb des reinen Sportbetriebs auf dem Platz und in der Halle immer die Abstandsregel einzuhalten ist – auch in Duschen und Umkleiden! Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes gilt beim Betreten der Sportanlagen bzw. der Schulgelände.  Alle Räumlichkeiten sind gut zu lüften.

Bei allen Freiheiten, die der Sport noch hat, fordern wir alle Verantwortlichen in den Vereinen auf, sich an die Vorgaben zu halten. So können wir unseren Teil dazu beitragen, dass es nicht erneut zu deutlichen Beeinträchtigungen und Einschränkungen des Sports und des öffentlichen Lebens in NRW kommt.

Die Tabelle dient als Orientierung für den Sportbetrieb auf Grundlage der aktuellen CoronaSchVO:

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Hier finden Sie die aktuelle Coronaschutzverordnung in der Fassung vom 17.10.2020, derenAnlage Hygiene- und Infektionsschutzstandards, sowie den Erlass zu regionalen Anpassungen an das Infektionsgeschehen.

Aktuell gültige rechtliche Regelungen

Das müssen Vereine beachten

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass für kommunale Sportstätten – solange es keine anderslautenden Vereinbarungen mit den nutzenden Vereinen gibt – die Kommunen für die Betriebssicherheit und damit auch für die Umsetzung entsprechender baulicher oder materieller Hygienevorkehrungen zuständig sind. Dies gilt auch für die Prüfung der Belüftungsmöglichkeiten! Für vereinseigene Anlagen sind natürlich die Vereine in der Verantwortung, die Vorgaben der Coronaschutzverordnung umzusetzen. Wenn die baulichen Belüftungsmöglichkeiten nicht ausreichen, ist der Einsatz innovativer Techniken möglich (siehe §2c der CorSchVO).

Allgemeine Hinweise
Um eigene Umsetzungskonzepte zu entwickeln, können Vereine auf eine Vielzahl von Informationen und Hilfestellungen zurückgreifen. Um Sie zu unterstützen, hat der LSB NRW vorhandene Hinweise zusammengestellt bzw. selbst entwickelt.
Grundlegende Empfehlungen finden Sie im Wegweiser für Vereine und im Leitfaden für Übungsleiter*innen und Trainer*innen des Landessportbundes NRW. Beide Dokumente werden regelmäßig aktualisiert.

Wir können keine Aussagen zu sportartspezifischen Umsetzungsschritten treffen. Hierzu verweisen wir auf die »jeweiligen Übergangsregelungen der Spitzenverbände im DOSB.
Die bundesweiten Empfehlungen der Verbände basieren auf den »Zehn Leitplanken des DOSB, inklusive der Ergänzung bei Hallennutzungen und der DOSB Leitplanken Wettkampsport.


Ihre Fragen an uns!

Natürlich stehen wir Ihnen gern auch für Fragen zur Verfügung, bitten jedoch darum, diese ausschließlich über diese E-Mail-Adresse schriftlich an uns zu richten: Wieder-Vereinssport@lsb.nrw

Alle weiteren Informationen - darunter FAQs zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs - finden Sie wie gewohnt in unserem Vereinsportal VIBSS Online:
 

Infos zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs

Wir bitten Sie weiterhin:
Bleiben Sie achtsam und vorsichtig!

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