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Sport und Gesundheit - Dezember 2015

Aktuelle Themen Dezember 2015

1. Erfolgreiche Verhandlungen mit den Kostenträgern des REHASPORTS im Bund

1. Erfolgreiche Verhandlungen mit den Kostenträgern des REHASPORTS im Bund

Ein gutes Signal für den REHASPORT: Auch auf Initiative und unter Mitwirkung des Landessportbundes NRW sind auf Bundesebene die Verhandlungen von Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) und Deutschem Behindertensportverband (DBS) mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) erfolgreich abgeschlossen worden.

 

Vereinbart wurde eine Steigerung im allgemeinen Rehabilitationssport – ein Bereich, der über zwölf Jahre unverändert blieb – und insbesondere die weitere Ausdifferenzierung der Vergütungssätze und damit die Berücksichtigung der besonderen Anforderungen spezifischer Zielgruppen (z.B. schwerstbehinderte Menschen oder Kinder/Jugendliche) mit einer nächstmöglichen Kündigung zum 31.12.2017. Es konnten Steigerungsraten zwischen 5% und 81% erzielt werden.

 

Endgültige Verständigung in NRW steht noch aus!

 

Über die Vergütungssätze in NRW entscheiden letztendlich die Verhandlungen der Dachorganisationen mit den Kostenträgern in NRW. Hier steht noch eine endgültige Verständigung des Landessportbundes NRW mit den Kostenträgern aus. Der Landessportbund NRW verfolgt hier folgende Ziele:

  • Weitgehende Übernahme der auf Bundesebene vereinbarten Vergütungssätze, aber
  • Stufenweise Anhebung der Vergütungssätze, um den realen Kostensteigerungen zu entsprechen
  • Längere Laufzeit der Vereinbarung
  • Verbesserung der Vergütungssätze für Angebote im Wasser.

Tendenziell geht es in diese Richtung. Es ist aber abzuwarten, ob in NRW die Vergütungssätze aus der vdek-Vereinbarung in voller Höhe durchsetzbar sind. Der Landessportbund NRW verhandelt zudem mit den Primärkassen und den Rentenversicherungen eine neue Vereinbarung zur Durchführung des REHASPORTS. Auch diese ist kurz vor dem Abschluss.

Was heißt das für die REHASPORT anbietenden Vereine in NRW?

  • Ab 1.1.2016 wird es definitiv neue Vergütungssätze in NRW geben.
  • Es empfiehlt sich, zum 31.12.2015 eine Zwischenabrechnung durchzuführen.
  • Es gibt keinen Automatismus einer Übernahme der auf Bundesebene verhandelten Vergütungssätze für NRW.
  • Der Landessportbund NRW wird über die in NRW gültigen Vergütungssätze informieren, sobald die Verhandlungen abgeschlossen sind. Dies wird voraussichtlich noch im Dezember, spätestens Anfang Januar sein.
2. Am Jahresanfang Vollnutzer von REHASUPPORT werden!

2. Am Jahresanfang Vollnutzer von REHASUPPORT werden!

Der Landessportbund NRW ist 2015 angetreten, den REHASPORT in NRW im Sinne der Sportvereine zukunftsfähig zu gestalten. Ziele sind insbesondere:

  • Der Rehabilitationssport wird für möglichst viele Sportvereine gesichert und ermöglicht.
  • Den Sportvereinen steht ein transparentes, effektiv und effizient arbeitendes, bedarfs- und bedürfnisgerechtes Unterstützungssystem zur Verfügung.
  • Eine starke Vertretung nach außen macht Positionen des gemeinwohlorientierten Sports durchsetzungsfähiger, z.B. gegenüber der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) sowie gegenüber den Kostenträgern.
  • In den Gesetzen, Verträgen und Vereinbarungen zum Rehabilitationssport werden die besonderen Leistungsmerkmale des gemeinwohlorientierten Sports angemessenen berücksichtigt.

Zu diesem Zweck wurde REHASUPPORT geschaffen. Viele Vereine in NRW nutzen bereits REHASUPPORT. Diese Sportvereine:

  • profitieren von Schnelligkeit, Serviceorientierung und umfassenden Sonderleistungen,
  • profitieren von dem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis,
  • können bei der aktuellen Bestandserhebung die am REHASPORT teilnehmenden Vereinsmitglieder völlig frei einem Sportfachverband ihrer Wahl zuordnen und zahlen nur dafür Verbandsabgaben,
  • brauchen die Teilnehmer, die nicht Mitglied im Verein sind, nicht melden. Diese sind aber trotzdem über die Zusatzversicherung des Landessportbund NRW für den REHASPORT versichert,
  • werden auch im REHASPORT durch den Landessportbund politisch und fachlich vertreten. Die aktuellen Verhandlungen mit den Kostenträgern sind ein Resultat,
  • können das kostenlose Informations- und Beratungssystem des Landessportbundes NRW im REHASPORT sowie das umfassende wohnortnahe Qualifizierungsangebot u.a. in den Bereichen „Innere Medizin“, „Orthopädie“, „Neurologie“ und „Geistige Behinderung“ nutzen.

Fazit:

> Januar und Februar sind der richtige Zeitpunkt, Vollnutzer von REHASUPPORT zu werden!

> Informieren Sie sich umfassend über REHASUPPORT:

Service-Hotline: 0203 7090 1790

E-Mail: service@rehasupport.nrw
Internet: www.rehasupport.nrw

3. Nutzung von Sportstätten und Ausfälle von REHASPORT wegen Flüchtlingssituation

3. Nutzung von Sportstätten und Ausfälle von REHASPORT wegen Flüchtlingssituation

Immer mehr Sportstätten werden auf Grund der aktuellen Flüchtlingssituation als Notunterkünfte benötigt. Dabei sehen es die Kommunen in NRW, der Landessportbund NRW sowie die Sportvereine vor Ort es als gesellschaftliche Aufgabe an, Flüchtlinge in der Not aufzunehmen und sich den Herausforderungen zu stellen.

 

Auch der REHASPORT ist von der aktuellen Situation betroffen. Viele REHASPORT-Angebote können nicht mehr an der dafür vorgesehenen Sportstätte stattfinden. Es können Verlegungen in andere Sportstätten erfolgen, die möglichst den Vorgaben der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011 entsprechen. Ebenso kann es aufgrund der geschilderten Situation zu längeren Ausfällen des Rehabilitationssports kommen.

 

Für beide Situationen hat der Landessportbund NRW für die Nutzer von REHASUPPORT Regelungen mit den Kostenträgern abgestimmt. Alle Vollnutzer von REHASUPPORT wurden informiert.

4. LSB-Befragung der Bevölkerung zum Gesundheitssport

4. LSB-Befragung der Bevölkerung zum Gesundheitssport

Wie bekannt sind eigentlich die Präventions- und Rehabilitationssportangebote der Sportvereine in NRW? Wie hoch ist die Bekanntheit dieser Angebote im Vergleich zu Angeboten kommerzieller Anbieter? Wie hoch ist die Zufriedenheit mit solchen Angeboten? Mit diesen spannenden Fragen hat sich eine Erhebung des Landessportbundes NRW im Jahr 2015 befasst. Ergebnisse dazu werden wir in den nächsten Monaten in der „Infomail Sport und Gesundheit“ veröffentlichen.

 

Die Sportvereine in NRW haben die Bedeutung von Gesundheitssport und das das darin liegende hohe Potential für ihre Vereinsentwicklung längst erkannt. Das Programm „Bewegt GESUND bleiben in NRW!“ des Landessportbundes NRW hat sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, die gute Arbeit der Sportvereinen im Bereich Gesundheitssport in der Bevölkerung bekannter zu machen:

  • Schärfung des öffentlichen Bewusstseins für die Wichtigkeit von Bewegung und Sport für die Gesundheit
  • Verbesserung des Informationsstands in der Bevölkerung über die gesundheitsorientierten Leistungen und Angebote der Sportvereine

Die Bevölkerungsbefragung liefert wichtige Ansatzpunkte für entsprechende Maßnahmen.

5. Zahl der Krebsneuerkrankungen steigt bis 2030 um mindestens 20 Prozent

5. Zahl der Krebsneuerkrankungen steigt bis 2030 um mindestens 20 Prozent

Mit 480.000 Neuerkrankungen gehört Krebs zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Krebs ist die zweithäufigste Todesursache. Die Hälfte dieser Erkrankungen fällt auf die Krebsformen Brust-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs. Dabei erkranken seit einigen Jahren ebenso viele Frauen unter 40 Jahren an Lungenkrebs wie gleichaltrige Männer. Dies sind einige Ergebnisse des aktuellen Berichts "Krebs in Deutschland" des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister.

 

Nach dem Bericht haben sich in den letzten Jahrzehnten die Überlebensaussichten von Betroffenen in Deutschland stetig verbessert, wobei es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Krebsarten gibt. Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland ist jedoch zwischen 2010 und 2030 mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen um mindestens 20 Prozent zu rechnen.

 

Neben dem Rauchen steigern eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht zahlreichen Studien zufolge das Krebsrisiko. Vor diesem Hintergrund ist die Leistung der Sportvereine in NRW mit ihren Präventionsangeboten hoch einzuschätzen.

 

Der Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister steht hier zum Download bereit.

6. Kraft- oder Ausdauersport?

6. Kraft- oder Ausdauersport?

„Gretchenfrage für Sportler: Kraft oder Ausdauer?“ Unter dieser Überschrift beschäftigt sich ein Artikel von Spiegel-Online mit der Frage, für welche Sportart sich Sportmuffel entscheiden sollen. Fakt ist: Beides hat seine Vorteile, beides fördert, richtig betrieben, die Gesundheit. Wer mehr tun will, dem sei möglicherweise eine Kombination aus beidem zu empfehlen, so der Beitrag.

 

Zum Artikel

7. Buchempfehlung: „Optimales Balancetraining“

7. Buchempfehlung: „Optimales Balancetraining“

Der Einfluss des Balancetrainings auf den Verlauf unterschiedlicher Krankheitsbilder und seine Bedeutung für die Verletzungsprävention stehen im Fokus des Buches: „Optimales Balancetraining, Evidenz-basierte Prävention und Rehabilitation in Sport und Alltag“.

 

Der Autor, Sportmediziner Professor Karsten Knobloch, erläutert wie und mit welchen Mittel ein sportartspezifisches Balancetraining ausgeführt werden sollte. Darüber hinaus vermittelt er den aktuellen medizinischen Wissensstand zum Balancetraining für unterschiedliche Sportarten, Alters- und Krankheitsgruppen.

 

Das Buch richtet sich an Sportmediziner und Medizinstudenten sowie Trainer, Übungsleiter und Betreuer von Gesundheits- und Fitnesssportangeboten Aber auch der interessierte Sportler ist angesprochen, der sich Tipps und Anregungen holen möchte, um mit einem verbesserten Koordinationsvermögen Verletzungen beim Sport zu vermeiden.

 

Zu bestellen unter: www.spitta-medizin.de/shop