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Sport und Gesundheit - Januar/Februar

Aktuelle Themen Januar/Februar

1. Bevölkerungsbefragung: Sportvereine als Anbieter von Gesundheitssport

1. Bevölkerungsbefragung: Sportvereine als Anbieter von Gesundheitssport

Der Landessportbund NRW hat in einer repräsentativen Befragung die Bekanntheit und die Akzeptanz des Gesundheitssports der nordrhein-westfälischen Sportvereine in der Bevölkerung erhoben. Wir stellen regelmäßig einzelne Ergebnisse vor.

Mit 6.000 Präventionssportangeboten SPORT PRO GESUNDHEIT und über 25.000 REHASPORT-Angeboten für über 30 verschiedene Krankheitsbilder sind die Sportvereine in Nordrhein-Westfalen im Gesundheitssport ein führender Anbieter. In der Bevölkerung werden diese Angebote jedoch nicht unbedingt mit den Sportvereinen in Verbindung gebracht. Nur 2 % der Befragten bringen den Begriff „Gesundheitssport“ spontan mit Sportvereinen als Anbieter in Verbindung.

Auch die Fitnessstudios werden nur von 4 % der Befragten als Anbieter genannt. Allerdings verbinden die wenigsten Menschen mit dem Begriff „Gesundheitssport“ einen konkreten  Anbieter. Der große Teil der Befragten nennt  zudem zum Begriff „Gesundheitssport“ spontan eine bestimmte Sportart oder einfach Sport im Allgemeinen.

Hier liegt eine große Chance für die Öffentlichkeitsarbeit: Die gemeinwohlorientierten Sportvereine können diese fehlende Assoziation in ihre Richtung lenken und den Begriff „Gesundheitssport“ für die zertifizierten Angebote im Verein nutzen. Die Kampagne „Überwinde deinen inneren Schweinehund“ (ÜdiS) und die damit transportierten Angebotsdatenbänke (www.ueberwin.de) sollen dabei helfen.

2. Neue Vergütungsvereinbarungen im REHASPORT

2. Neue Vergütungsvereinbarungen im REHASPORT

Wie bereits gemeldet, haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) auf Bundesebene mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) neue Vergütungssätze für den REHASPORT ausgehandelt, die ab dem 01.01.2016 gültig sind und neue Positionen umfassen. Die neuen Vergütungssätze sind:

Allgemeiner Rehabilitationssport: 5,25 Euro
Rehabilitationssport für Kinder (Neu): 7,80 Euro
Rehabilitationssport für schwerstbehinderte Menschen in spezifischen Übungsgruppen (Neu): 11,00 Euro
Rehabilitationssport für Kinder in spezifischen Übungsgruppen (Neu): 13,00 Euro
Rehabilitationssport im Wasser: 6,50 Euro
Rehabilitationssport für Kinder im Wasser (Neu): 10,50 Euro
Rehabilitationssport in Übungsgruppen zur Stärkung des Selbstbewusstseins: 11,00 Euro
Rehabilitationssport in Herzgruppen: 8,00 Euro
Rehabilitationssport in Kinderherzgruppen: 11,00 Euro

Entscheidend für die endgültigen Sätze in Nordrhein-Westfalen sind jedoch die aktuell immer noch laufenden Verhandlungen des Landessportbundes NRW mit den Landesverbänden der Primärkassen und der Rentenversicherungen (wir berichteten). Es kann also derzeit noch nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die o.a. Sätze auch tatsächlich in NRW gelten werden.

Eine Zwischenabrechnung zum 31.12.2015 ist notwendig, wenn die Vereinbarung auf Landesebene rückwirkend zum 01.01.2016 mit den erhöhten Vergütungssätzen anerkannt wird. Ansonsten ist eine Zwischenabrechnung zum Tag des neuen Vertragsabschlusses notwendig.

Sobald die Verhandlungen mit den Kostenträgern auf Landesebene abgeschlossen sind, werden wir umgehend informieren.

3. Steigende Vergütungssätze: REHASUPPORT – noch nie war Wechseln so einfach!

3. Steigende Vergütungssätze: REHASUPPORT – noch nie war Wechseln so einfach!

Steigende Vergütungssätze machen REHASPORT im Verein zukünftig noch attraktiver. Dabei ist die Zertifizierung in REHASUPPORT für die meisten Vereine wirtschaftlicher als eine Anerkennung über vergleichbare Anbieter. Sie profitieren also doppelt!

Bei REHASUPPORT werden weder Teilnehmer- noch Änderungsgebühren erhoben, die Versicherung aller REHASPORTler ist selbstverständlich in der jährlichen Nutzungsgebühr enthalten.

Ein Wechsel zu REHASUPPORT ist einfach und unkompliziert: In nur drei Schritten erreichen Sie schnell und gut betreut Ihre Zertifizierung:

1. Bequeme Registrierung online
2. Persönliches Erstgespräch vor Ort
3. Antragsstellung zur Zertifizierung nach DEUTSCHEM STANDARD REHASPORT

Die Zertifizierung von REHASPORT-Angeboten ist unabhängig von dem gewählten Fachverband des Vereins möglich. Lediglich eine Doppelmitgliedschaft ist verbindlich. Diese bedeutet, dass Ihr Verein sowohl in einem Stadt- bzw. Kreissportbund, als auch in einem Fachverband Mitglied sein muss.

Bezüglich der Mitgliedschaft im Fachverband gilt folgender Grundsatz:
Mitglieder, die an sportartübergreifenden Angeboten teilnehmen, sind dem Sportfachverband zu melden,
      - dessen Sportart schwerpunktmäßig im Verein betrieben wird oder
      - zu dem sich das Mitglied zugehörig fühlt.

Alle Fachverbände des Landessportbundes NRW finden Sie unter www.vereinssuche-nrw.de/verbaende. Vor einem geplanten Fachverbandswechsel, Kontakt zu dem gewählten Verband aufnehmen und die Aufnahmevoraussetzungen sowie die einzelnen Schritte klären. Dabei die Kündigungsfristen im aktuellen Fachverband beachten.

Neugierig geworden?

Loggen Sie sich unverbindlich mit Ihrer Vereinskennziffer und dem zugehörigen Passwort unter www.rehasupport.nrw ein und überzeugen Sie sich von der bedienerfreundlichen Website. Da REHASUPPORT ein Bestandteil der Vereinsverwaltung des Landessportbundes NRW ist, entstehen erst mit der Beantragung der Vollnutzung Gebühren – bis dahin ist die Nutzung für Sie kostenfrei!

Für Rückfragen und weitere Informationen erreichen Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner unter der bekannten Servicenummer 0203-70901790.

4. Videos drehen und LSB-Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ unterstützen

4. Videos drehen und LSB-Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ unterstützen

Sport ist Bildung! Dies gilt ganz besonders im Gesundheitssport. Mit der Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ setzt der organisierte Sport ein wichtiges Signal gegenüber Gesellschaft und Politik. Bildung ist einer der Schlüsselfaktoren unserer Gesellschaft und Zukunftssicherung für unsere Vereine.

Dokumentieren Sie, was Sie und die Teilnehmer Ihrer Gesundheitssportangebote beim Sport gelernt haben! Drehen Sie kurze Videos mit Smartphone, Kamera oder Tablet zu der Frage: „Was habe ich beim (Gesundheits)Sport gelernt?“ Das macht Spaß und trägt zur Selbstreflektion in der Gruppe bei.

Laden Sie die Videos auf www.beim-sport-gelernt.de hoch (hier finden Sie auch ausführliche Informationen über die Kampagne), gewinnen Sie einen der Preise und werden Sie tragender Teil der Kampagne!

Ansprechpartner beim Landessportbund NRW: Philip Henning, Telefon 0203 7381-860, Email: beimsportgelernt@lsb-nrw.de

5. Herzsport – kein Arzt vor Ort. Was tun?

5. Herzsport – kein Arzt vor Ort. Was tun?

Die Anwesenheit eines Arztes beim Sport in der Herzgruppe ist Pflicht. Doch was tun, wenn der Arzt zu spät kommt oder kurzfristig nicht anwesend sein kann?

Grundsätzlich gilt:
- die Bewegungstherapie ohne Anwesenheit eines Arztes ist nicht erlaubt, aber
- gegen die Nutzung der Zeit für begleitende Maßnahmen spricht nichts, aber
- eine Abrechnung ist nicht möglich.

Um Enttäuschung über die Verzögerung oder gar den Ausfall des Sports zu vermeiden, sollten Übungsleitungen immer „einen Plan B“ bereithalten und z. B. edukative Elemente vorbereiten oder Organisationsthemen (z. B. Notfallmanagement, der nächste Ausflug, Zufriedenheitsabfrage o.ä.) „in der Hinterhand haben“.

Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR) hat umfangreiches Informationsmaterial zum Thema „Gesundes Herz“ in Form von zwei DVD, einem Begleitheft sowie einem Heft mit Wissenstests zusammengestellt. Themen bzw. Medien aus diesem Set können in solchen Situationen genutzt werden.

Das Set kann für 49,00 € unter www.vision-gesuender.de käuflich erworben werden.

6. Zahl der Organspender steigt wieder

6. Zahl der Organspender steigt wieder

Zum ersten Mal seit vier Jahren konnte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) kürzlich einen Anstieg der Organspenderzahlen vermelden: Von Januar bis September 2015 registrierte die DSO 672 Organspender; das ist ein Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Nordrhein-Westfalen spendeten in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 133 Patienten nach ihrem Tod ihre Organe (+ 3,9 %). Insgesamt sind die Organspenderzahlen weiterhin deutlich von dem Niveau entfernt, auf dem sie sich vor den Organspende-Skandalen befanden.

Der Landessportbund NRW unterstützt Initiativen zur Erhöhung der Zahl von Organspenden.

Einen Flyer mit integriertem Organspendeausweis in leichter Sprache gibt es als PDF hier zum Download

 

Quelle: Ärztekammer Nordrhein www.aekno.de

7. Ausgaben an Kliniken in NRW gestiegen

7. Ausgaben an Kliniken in NRW gestiegen

Die Ausgaben für die stationäre Versorgung in NRW sind 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent oder 600 Millionen Euro auf 18,6 Milliarden Euro gestiegen. Die Gesamtkosten der Krankenhäuser in NRW beliefen sich auf knapp 22 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hatten die Personalkosten in Höhe von 13,3 Milliarden Euro. 7,9 Milliarden Euro wurden für Sachkosten ausgegeben.

Weitere Informationen auf www.destatis.de   

 

Quelle: Ärztekammer Nordrhein www.aekno.de