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Sport und Gesundheit - Mai

Aktuelle Themen Mai

1. Bevölkerungsbefragung: Sportvereine als Anbieter von Gesundheitssport

1. Bevölkerungsbefragung: Sportvereine als Anbieter von Gesundheitssport

Der Landessportbund NRW hat in einer repräsentativen Befragung die Bekanntheit und die Akzeptanz des Gesundheitssports der nordrhein-westfälischen Sportvereine in der Bevölkerung erhoben. Wir stellen seit der Infomail Dezember 2015 hier regelmäßig Ergebnisse vor.

Weitere Anstrengungen nötig

Mit 6.000 Präventionssportangeboten SPORT PRO GESUNDHEIT und über 25.000 REHASPORT-Angeboten für über 30 verschiedene Krankheitsbilder sind die Sportvereine in Nordrhein-Westfalen im Gesundheitssport ein führender Anbieter. Dennoch nennen nur 17% der Befragten den Sportverein als Anbieter. Durchschnittlich 19% nennen spontan das Fitnessstudio, 10% die Physiotherapieeinrichtung (in Kombination mit der Nennung von Rehazentren sogar 17%) und 8% die Krankenkassen als Anbieter. Auch Krankenhäuser (4%) und Volkshochschulen (4%) werden als Anbieter genannt. Dabei nennen die jüngeren Befragten häufiger das Fitnessstudio als Anbieter als die älteren Befragten.

Trotz der landesweiten Bemühungen (z. B. die Öffentlichkeitskampagne „Überwinde deinen inneren Schweinehund“ (ÜdiS), die landesweiten Angebotsverzeichnisse u.a.) ist es dem gemeinwohlorientierten Sport offensichtlich noch nicht gelungen, sich als Anbieter von Gesundheitssport im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Hier sind weitere Anstrengungen nötig.

2. 200 Vollnutzer bei REHASupPORT

2. 200 Vollnutzer bei REHASupPORT

Nach dem Start von REHASupPORT – Service- und Zertifizierungszentrum des Landessportbundes NRW im August 2015, konnten wir nun den 200. Vollnutzer gewinnen. Die Nutzer profitieren von den umfangreichen Serviceleistungen sowie benutzerfreundlichen Funktionalitäten innerhalb der REHASupPORT-Plattform:

  • Umfangreiche telefonische und schriftliche Vereinsbetreuung
  • Verwaltung von REHASPORT-Angeboten durch den Verein
  • Verwaltung von Übungsleitern, Ärzten, Sportstätten durch den Verein
  • Informationsbereitstellung via E-Mail
  • Bereitstellung von Zertifikaten zum Download
  • Terminerinnerungsfunktion innerhalb der Plattform
  • Umfangreiche Anwenderhilfen (Quickguides, FAQs, Mouseover-Funktion, Hinweise)
  • Komfortable und transparente Benutzerführung für die Dateneingabe

Weitere Informationen über REHASupPORT erhalten Sie auf www.rehasupport.de oder über die Service-Hotline: 0203 7090 1790.

3. Herzsport – kein Arzt vor Ort. Was tun?

3. Herzsport – kein Arzt vor Ort. Was tun?

Die Anwesenheit eines Arztes in Herzsportgruppen ist Pflicht. Doch was tun, wenn der Arzt zu spät kommt oder spontan nicht anwesend sein kann?

Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen bietet hier eine „Zwischenlösung“. Sie hat umfangreiches Informationsmaterial zum Thema „Gesundes Herz“ in Form von zwei DVDs, einem Begleitheft sowie einem Heft mit Wissenstests zusammengestellt. Das Set ist unter www.vision-gesuender.de zu erwerben und kann als informative Überbrückung in der Herzsportgruppe genutzt werden bis der Arzt vor Ort ist. Eine sportliche Betätigung ohne Anwesenheit eines Arztes ist dabei weiterhin nicht erlaubt!

4. Übungsleiter/innen durch Schnupperkurs finden

4. Übungsleiter/innen durch Schnupperkurs finden

Um Übungsleiterinnen und Übungsleiter für seine gesundheitsorientierten Kurse zu finden, hat sich der Kneipp-Verein Gronau etwas Besonderes ausgedacht. Zwei Punkte sind dabei wichtig: Zunächst bietet der Verein interessierten Personen eine kostenlose Kursteilnahme an. In diesem Schnupperkurs können diese einerseits am eigenen Leib die Wirkung des Angebotes erfahren, andererseits die Arbeit der Übungsleiter kennenlernen. Wurde das Interesse geweckt, unterstützt der Verein im zweiten Schritt die angehenden Übungsleitungen auch finanziell. Er übernimmt die Hälfte der Kosten für eine Ausbildung vom Basismodul bis zur Präventionsübungsleiter/in. Eine Initiative, die für andere Vereine, die händeringend nach Übungsleiter/innen suchen, nachahmenswert sein könnte.

Weitere Informationen: www.kneippverein-gronau.de, Tel. Geschäftsstelle: 02565 4054664

5. „Gläschen“ Alkohol verlängert nicht das Leben

5. „Gläschen“ Alkohol verlängert nicht das Leben

Die Mär vom gesunden Gläschen Alkohol, das angeblich das Leben verlängert, geht vor allem auf Studien zurück, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Dies stellen kanadische Wissenschaftler von der University of Victoria in British Columbia fest. Sie nahmen sich 87 Studien zu moderaten Trinkern noch einmal vor. Fazit: Belege dafür, dass ein tägliches Gläschen das Leben verlängert, sind praktisch nicht vorhanden. Die negativen Folgen höheren Alkoholkonsums für die Gesundheit, zum Beispiel für die Leber, stehen sowieso außer Frage.

Weitere Informationen hier.

Informationen zum Gesundheitsverständnis des Landessportbundes NRW finden Sie hier.