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Sport und Gesundheit - November/Dezember 2015

Aktuelle Themen November/Dezember 2015

1. Das Kursende für SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote naht – jetzt Teilnehmerzufriedenheitsbefragung nutzen!

1. Das Kursende für SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote naht – jetzt Teilnehmerzufriedenheitsbefragung nutzen!

Viele Kursangebote werden jetzt sicher bald enden. Wollen Sie eine einfache, schnelle und aussagekräftige Rückmeldung von Ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern? Dann nutzen Sie die Teilnehmerzufriedenheitsbefragung!

SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote sind bundesweit qualitätsgeprüfte Angebote. Sie als Übungsleiter/in und Verein stehen für diese Qualität. Wir stellen landesweit eine hohe Zufriedenheit mit den SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote fest. Auch Sie können für Ihr Angebot damit werben.

Mit dem Bogen zur Teilnehmerzufriedenheit stellen wir Ihnen dafür ein einfaches Instrument zur Verfügung, mit dem Sie die Zufriedenheit Ihrer Teilnehmer/-innen erfassen und transparent machen können. Wir möchten Sie an dieser Stelle noch einmal für diese Maßnahme begeistern.

Ihre Vorteile:

  • Der Bogen ist in weniger als 5 Minuten durch die Teilnehmer ausfüllbar!
  • Sie können die Bewertung selbst auswerten. Dazu hat der Landessportbund NRW ein Online-Tool eingerichtet. Es ist schnell, einfach und liefert ihnen sofort das Ergebnis.
  • Das Online-Tool stellt ihr Kursangebot in Vergleich zu anderen Qualitätssiegel-Angeboten in NRW!
  • Das Auswertungs-Instrument ist kostenfrei und exklusiv für SPORT PRO GESUNDHEIT-Anbieter.
  • Alles, was Sie wissen müssen, ist auf der qmsport-Seite detailliert beschrieben.
  • Dort finden Sie auch den Bogen zur Teilnehmerzufriedenheit:

www.qmsport.de/uploads/media/Teilnehmerfragebogen_Zufriedenheit.pdf

Die Teilnahme am Qualitätsmanagement ist nach den DOSB-Richtlinien ein Kriterium für die Vergabe des Qualitätssiegels SPORT PRO GESUNDHEIT-Siegels. Auch der Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes verlangt eine Qualitätssicherung der Kursangebote. Mit der Teilnehmerzufriedenheitsbefragung erfüllen wir diese Qualitätssicherung in einem hohen Maße.

 

2. Teilnahmebescheinigung für SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote

2. Teilnahmebescheinigung für SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote

Bitte verwenden Sie unbedingt die offizielle Teilnahmebescheinigung für SPORT PRO GESUNDHEIT-Angebote und füllen Sie diese korrekt und vollständig aus! Das hilft den Mitarbeitern der Krankenkassen und kann ungerechtfertigte Ablehnungen vermeiden:

  • Kurstitel laut Urkunde
  • Anzahl der Kurseinheiten gemäß Rahmenkonzept (maximal 12 Einheiten)
  • Präventionsprinzip: Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivitäten
  • Qualifikationen „SPORT PRO GESUNDHEIT“
3. Die Prävention wird einen Schub bekommen

3. Die Prävention wird einen Schub bekommen

Am 18. Juni 2015 hat der Deutsche Bundestag das Präventionsgesetz verabschiedet. Prävention und Gesundheitsförderung stehen seitdem auf einer gesetzlichen Grundlage. Ab Januar 2016 sollen die Sozialversicherungsträger, Fachorganisationen und politischen Strukturen für die Umsetzung bereit sein. Alle sollen sich intensiv mit ihrem Part in der Präventionslandschaft beschäftigen.

„Das Präventionsgesetz ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Die Präventionspolitik wird einen Schub bekommen. Allerdings muss gewährleistet werden, dass die zur Verfügung stehenden Mittel professionell eingesetzt werden“, sagt Jürgen Clemens, VIACTIV Krankenkasse.

Ziel des Gesetzes: Alle Akteure sollen unter abgestimmten Zielsetzungen ihre Beiträge zur Prävention und zur Gesundheitsförderung aufeinander abstimmen und koordiniert vorgehen. Die bisherigen Maßnahmen zur Verhaltensprävention erhalten eine deutlich präventivere und betreuende Ausrichtung. Dies trifft insbesondere für Ärzte und Ärztinnen zu. Bemerkenswert aber ist die Aufwertung des Lebensweltansatzes.

Die Finanzierung des Präventionsgesetzes geht zu Lasten der Sozialversicherungsträger. Auf sie kommt eine Mehrbelastung ab 2016 von jährlich 240 bis 300 Millionen zu. Sie wird auf mehrere Schultern verlagert: gesetzliche Krankenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, gesetzliche Pflegeversicherung und gesetzliche Rentenversicherung. Unter bestimmten Bedingungen können sich auch private Krankenversicherungen beteiligen.

Für die Verwendung der Mittel sieht das Gesetz Richtwerte vor. Insgesamt stehen ab 2016 pro Versichertem sieben Euro für Präventionsmaßnahmen zu Verfügung. Davon sind jeweils zwei Euro für Maßnahmen im Lebensweltansatz und der betrieblichen Gesundheitsförderung vorzusehen.

4. SPORT PRO GESUNDHEIT: Der Beitrag des organisierten Sports zur Verhaltensprävention

4. SPORT PRO GESUNDHEIT: Der Beitrag des organisierten Sports zur Verhaltensprävention

Das klassische Feld des Sports ist die Verhaltensprävention. Im neuen Präventionsgesetz wird auf das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT verwiesen. Der Zusammenhang: Ärztinnen und Ärzte sollen ihren Patienten schriftliche Präventionsempfehlungen zur Veränderung gesundheitsbezogener Verhaltensweisen ausstellen. Dazu gehören auch „die vom Deutschen Olympischen Sportbund e.V. und der Bundesärztekammer empfohlenen Bewegungsangebote in Sportvereinen oder auf sonstige Qualität gesicherte Bewegungsangebote in Sport- oder Fitnessstudios ...“  Damit wird das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT als hochwertige präventive Leistung des Sports anerkannt und für das medizinisches Personal und Einrichtungen eine Empfehlung ausgesprochen.

5. Sport: eine Lebenswelt

5. Sport: eine Lebenswelt

Neben Wohnen, Lernen, Studieren sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung ist der „Sport“ als Lebenswelt der Freizeitgestaltung im neuen Präventionsgesetz verankert. Lebenswelten – so das Gesetz – sind abgrenzbare soziale Systeme, die für die Gesundheit der Menschen bedeutsam sind. Im Sport ist das vor allem der Sportverein. Dessen soziale Struktur unterscheidet sich in vielem von z.B. Fitnessstudios und wird eben deshalb von bestimmten Bevölkerungsgruppen vorgezogen. Es ist eine Aufgabe des organisierten Sports, in den nächsten Jahren diesen unverwechselbaren Charakter herauszustellen.

6. Informationen zu Aufbewahrungsfristen von medizinischen Unterlagen

6. Informationen zu Aufbewahrungsfristen von medizinischen Unterlagen

Für medizinische Unterlagen (Arztbriefe, Befunde, Berichte, Verordnungen etc. – dies gilt auch für eingescannte Dokumente) gelten Aufbewahrungsfristen von mindestens 10 Jahren, gerechnet ab dem Ende der jeweiligen Verordnung, auf die sich die Unterlagen beziehen.

In Sonderfällen (z. B. Todesfall) können andere Aufbewahrungsfristen gelten.
Ist ein REHASPORT-Teilnehmer aufgrund eines Vorfalls verletzt worden oder verstorben, so sind die Unterlagen mindestens 30 Jahre aufzubewahren. Denn ein Schadenersatzanspruch, der gegebenenfalls auch gegen den Verein gerichtet sein kann, verjährt nach zivilrechtlichen Vorschriften erst nach 30 Jahren. Diese Frist beginnt am Ende des Jahres, in dem sich der Vorfall ereignet hat.

Quelle: Matlik, M., Unverdorben, M. (Hrsg.): Herzgruppenbetreuung in Theorie und Praxis. Ganzheitliche Rehabilitation bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Spitta Verlag, Balingen, 2014, S. 461f

Weitere Informationen rund um den REHASPORT:
REHASUPPORT - Service- und Zertifizierungszentrum des Landessportbundes NRW www.rehasupport.nrw  oder unter der Service-Hotline 0203 - 70901790

Service Qualifizierung
Tel:   0203 - 7381 777      
Mail: vibss@lsb-nrw.de  

7. Informationen zum Schutz der Sozialdaten im REHASPORT

7. Informationen zum Schutz der Sozialdaten im REHASPORT

Personenbezogene Angaben zu REHASPORT-Teilnehmenden  (z. B. zu deren Krankheit) unterliegen der Schweigepflicht (§ 203 Strafgesetzbuch) und somit den Bestimmungen über den Schutz von Sozialdaten (§ 28 Abs. 6 und 7 in Verbindung mit § 3 Abs. 9 des Bundesdatenschutzgesetzes).

Die Unterlagen (Verordnungen, medizinische Informationsbogen, Unterschriftenlisten etc.) sind strikt unter Verschluss zu halten und dürfen ausschließlich von dem jeweiligen Teilnehmer und den zuständigen Mitarbeitern (Übungsleitung, Arzt) im Rahmen ihrer Aufgaben im REHASPORT eingesehen werden. Diese Verpflichtung muss den Mitarbeitern eindeutig zur Kenntnis gebracht und dokumentiert werden.

Sozialdaten bzw. Gesundheitsdaten sind zu sperren oder zu löschen, wenn die Kenntnisse daraus für die verantwortlichen Personen zur rechtmäßigen Erfüllung ihrer Aufgaben nicht mehr erforderlich sind und kein Grund zu der Annahme besteht, dass durch die Sperrung/Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt werden.

Quelle: Matlik, M., Unverdorben, M. (Hrsg.): Herzgruppenbetreuung in Theorie und Praxis. Ganzheitliche Rehabilitation bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Spitta Verlag, Balingen, 2014, S. 461

Weitere Informationen rund um den REHASPORT:
REHASUPPORT - Service- und Zertifizierungszentrum des Landessportbundes NRW www.rehasupport.nrw  oder unter der Service-Hotline 0203 -70901790

Service Qualifizierung
Tel: 0203 7381 777      
Mail: vibss@lsb-nrw.de  

8. Lale – iss bewusst & sei aktiv! Noch kostenfreie Ausbildungsplätze für bilinguale Bewegungsfachkräfte frei!

8. Lale – iss bewusst & sei aktiv! Noch kostenfreie Ausbildungsplätze für bilinguale Bewegungsfachkräfte frei!

Die Initiative Lale – iss bewusst & sei aktiv! ist auf der Suche nach kompetenten, zweisprachigen (deutsch und türkisch) Ernährungs- und Bewegungsfachkräften, die aktiv an der Vorbeugung von Übergewicht in türkeistämmigen Familien mitarbeiten wollen.

Lale-Trainer/innen werden professionell geschult und mit fundierten Materialien ausgestattet. Referent/innen der Deutschen Sporthochschule Köln und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vermitteln vertieftes Wissen zu dem jeweiligen Kursgebiet (Ernährung und Bewegung). Zusätzlich erhalten die künftigen Trainer/innen Hilfestellung zur interkulturellen Verständigung.

Die nächste ganztägige Schulung findet am 11.12.2015 in der Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf, Mintropstraße 27, statt und ist kostenfrei!

Bei Interesse wenden Sie sich direkt an die Projektkoordination bei der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) e.V.: Anja Kretzer, Tel. 030 27 87 97-70, lale@pebonline.de. Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Anforderungen an Bewerber/innen, Bewerbungsmodalitäten und Schulungsinhalten.

Anforderungen an Bewegungstrainer/innen:
Berufliche Qualifikationen:

  • Staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschluss als Sportwissenschaftler/in (Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor),
  • Krankengymnast/in,
  • Physiotherapeut/in,
  • Sport- und Gymnastiklehrer/in,
  • Mediziner/innen oder lizenzierte Übungsleiter/innen mit B-Lizenz "Sport in der Prävention"

Projektspezifische Qualifikationen:

  • Beherrschen der deutschen sowie der türkischen Sprache in Wort und Schrift,
  • Erste Erfahrungen in der Leitung von Kursen,
  • Sozialpädagogische, methodische und didaktische Kompetenz,
  • Im Idealfall haben Sie bereits ein bestehendes Netzwerk im Bereich Bewegung aus früheren Tätigkeiten

Weitere informationen unter www.lale-nrw.de und www.pebonline.de

9. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 8. bis 10.6.2016

9. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 8. bis 10.6.2016

Sport und Gesundheit ist eine der zentralen Programme des Landessportbundes NRW. Wer in diesen Bezügen den Dialog von Spitzenvertretern aus Gesundheitspolitik und Verbänden erleben will, ist beim 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit genau richtig. Der bisweilen als „Davos der Medizin“ bezeichnete Kongress hat sich einen festen Platz im Terminkalender aller Kompetenz- und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen Deutschlands erobert und garantiert aktuelles Wissen aus erster Hand.

Leitthema des Kongresses 2016 wird der gesamte Bereich der Innovationen sein. Zum Beispiel wird der Frage nachgegangen, wie viele Innovationen will/soll/muss/kann sich Deutschlands Gesundheitssystem leisten? Natürlich stehen auch die aktuellen gesundheitspolitischen Fragestellungen auf der Agenda des 19. Hauptstadtkongresses, der von Bundesgesundheitsminister Gröhe eröffnet wird.

 Es besteht die Möglichkeit, sich zum Frühbuchertarif anzumelden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.hauptstadtkongress.de