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Sport und Gesundheit - Oktober 2015

1. Übergang von LSB-REHASPORT-Bestandsvereinen zu REHASUPPORT

1. Übergang von LSB-REHASPORT-Bestandsvereinen zu REHASUPPORT

Der Landessportbund NRW hat in den zurückliegenden Jahren für viele Sportvereine die REHASPORT-Angebote „Sport in Herzgruppen“, „Sport in der Krebsnachsorge“ und „Sport bei Diabetes“ zertifiziert. Im August 2015 wurden auch diese Zertifizierungen auf REHASUPPORT – das Service- und Zertifizierungszentrum des Landessportbundes NRW umgestellt.

Um den Übergang der zum Teil seit Jahrzehnten im REHASPORT engagierten (Bestands-)Sportvereine zu honorieren, hat der LSB NRW besondere an den Bedarfen der Vereine orientierte Maßnahmen ergriffen:

  • Alle Bestandsvereine wurden im Oktober 2015 angeschrieben.
  • Die Angebotsdaten der durch den LSB NRW zertifizierten Angebote wurden durch einen einmaligen Import in das neue System übertragen und haben mit gewisser Frist den Status „Besitzstandswahrung“ erhalten.
  • In Telefongesprächen wurden/werden alle Bestandsvereine, die noch nicht in REHASUPPORT als Vollnutzer registriert sind, persönlich informiert und beraten
  • Für die Bestandsvereine übernimmt der LSB NRW bis zum 31.03.2016 die Kosten für das verbindliche Erstgespräch auch außerhalb des Startangebots in 2015.
  • Alle Leistungserbringer in REHASUPPORT erhalten eine Information über das Auslaufen der Gültigkeitsdauer ihres zertifizierten Angebots jeweils 6 Monate/4 Monate/4 Wochen im Voraus.

Falls Sie als Mitarbeiter eines Bestandsvereins die Informationen nicht erhalten haben stehen für Rückfragen zur Verfügung: Julia Hämel, Tel. 0203 7381-866, Fax 0203 7381-875, E-Mail: Rehasport@lsb-nrw.de

Weitere Informationen unter www.rehasupport.nrw  oder über die Service-Hotline 0203 7090 1790

 

2. Neuverhandlung der Verträge und der Vergütungssätze im REHASPORT

2. Neuverhandlung der Verträge und der Vergütungssätze im REHASPORT

Der Landessportbund NRW hat im Juni 2015 die Verträge zum Rehabilitationssport in NRW (Durchführungs- und Finanzierungsvereinbarung) gekündigt und die Kündigung der Vergütungsvereinbarung mit dem vdek auf Bundesebene mitinitiiert.

Voraussichtlich zum 01.01.2016 wird ein neuer Vertrag zwischen dem Landessportbund NRW und den Primärkassen sowie den Rentenversicherungen in Kraft treten. Es werden sich kleine, aus unserer Sicht positive Veränderungen ergeben.

Voraussichtlich zum 01.01.2016 werden bundesweit neue Vergütungssätze in Kraft treten. Bisherige Schieflagen werden weitgehend korrigiert, Inflationsraten ausgeglichen: zum derzeitigen Stand der Verhandlungen zeichnen sich Steigerungsraten zwischen 5 % und 81 % ab. Der Landessportbund NRW hat weitere Nachbesserungen gefordert.

3. Sportvereine bei „Bewegung gegen Krebs“– 5.000 Euro zu gewinnen

3. Sportvereine bei „Bewegung gegen Krebs“– 5.000 Euro zu gewinnen

Sport sowie regelmäßige Bewegung im Alltag fördern die Gesundheit und minimieren das Risiko von bestimmten Krebserkrankungen. Sportvereine leisten mit ihren Angeboten hier einen wichtigen Beitrag.

Um mehr Menschen dazu zu motivieren, aktiv an Bewegungsangeboten teilzunehmen, hat die Deutsche Krebshilfe zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) die Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ ins Leben gerufen. Dabei werden  Sportvereine gefördert, die eine Vereinsveranstaltung unter das Kampagnenmotto stellen oder es in eine Veranstaltung integrieren.

Wer als Sportverein teilnimmt, profitiert doppelt:

  • Sie nehmen an einem Wettbewerb teil, bei dem drei Sport-Thieme-Gutscheine im Wert von 5000 € und weitere Preise zu gewinnen sind.
  • Sie erhalten eine kostenlose Informationsbox mit Infomaterialien, Plakaten zur Ankündigung der Veranstaltung und weiteren Überraschungen.

Die Aktion läuft noch bis zum 29. Februar 2016. Vereine, die sich beteiligen möchten, finden hier den Rückmeldebogen.

Weitere Informationen: www.bewegung-gegen-krebs.de

4. Konzept, Umsetzung und Evaluation von „Lale – iss bewusst & sei aktiv!“

4. Konzept, Umsetzung und Evaluation von „Lale – iss bewusst & sei aktiv!“

Das Verbraucherschutzministerium NRW hat 2012 die Initiative „Lale – iss bewusst & sei aktiv!“ ins Leben gerufen – gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter auch der Landessportbund NRW. Die Initiative möchte dabei helfen, Übergewicht in türkeistämmigen Familien vorzubeugen. Lale ist dabei das türkische Wort für Tulpe und steht als Symbol für Wohlbefinden und ein gesundes Leben.

 

Die Zeitschrift „Ernährungs-Umschau“ hat in ihrer Ausgabe 9/2015 ausführlich über die Konzeption, Umsetzung und bisherige Evaluation des Projekts berichtet. Danach wurden u.a. in NRW bisher 34 Ernährungs- und Bewegungsfachkräfte zu Lale-Trainer/-innen geschult und ca. 300 türkeistämmige Teilnehmende mit Kursen und Infoveranstaltungen erreicht.

Das Heft kann beim Verlag für 8,50 zzgl, Versand bestellt werden: kontakt@ernaehrungs-umschau.de

 

Wer Interesse hat, sich an der Initiative als Lale-Trainer/-in zu beteiligen, wendet sich an:

Anja Kretzer, Initiative Lale

Plattform Ernahrung und Bewegung e. V. (peb)
E-Mail: lale@pebonline.de
Tel.: 030/278797-70
www.pebonline.de

Weitere Informationen: www.lale-nrw.de

5. „Nahrungsergänzungsmittel“ sinnvoll? Faktencheck und Informationen

5. „Nahrungsergänzungsmittel“ sinnvoll? Faktencheck und Informationen

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) haben im Sport Einzug gehalten, obwohl sie unter Umständen potenzielle Risiken für die Gesundheit oder gar für die sportliche Karriere haben. Der Anteil der Breitensportler, die regelmäßig NEM zu sich nehmen, z.B.  Vitamin- und Mineralstoffpräparate, wird auf über ein Viertel geschätzt. Dabei müssen Sportler in der Regel nicht mit einer Nährstoffunterversorgung rechnen, wenn sie ihren Mehrbedarf an Energie durch eine ausgewogene Mischkost decken.

 

Quelle: aid, Zeitschrift Ernährung im Focus, Ausgabe 7/8 2015 www.aid.de/fachzeitschriften2015.php

 

Einen fundierten Faktencheck zum Thema liefert die DOSB-Broschüre „Nahrungsergänzungsmittel“. Sie berichtet auch über Wechselwirkungen verschiedener NEM mit Medikamenten, gibt Ernährungshinweise und viele weitere relevante Infos.

 

Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

6. Studie: Risiko von Herzinfarkt durch Sport ist gering, positiver Effekt überwiegt

6. Studie: Risiko von Herzinfarkt durch Sport ist gering, positiver Effekt überwiegt

Wenn es passiert, geht es meist spektakulär durch die Presse: Sportler zusammengebrochen, Herztod. Tatsächlich ist aber das Risiko, beim Sport einen Herztod zu erleiden, eher gering. Dies belegt eine aktuelle Studie des Cedars-Sinai Heart Institute in Los Angeles. Dort traten bei 1.200 Fällen plötzlichen Herzstillstands nur fünf Prozent während sportlicher Aktivitäten wie Joggen oder Fahrradfahren auf. Und die kamen meist nicht aus heiterem Himmel, denn in den Tagen davor tauchten meist Warnsignale auf, die auf eine Koronare Herzkrankheit hindeuteten.

 

Tatsächlich gilt: Je besser jemand trainiert ist, desto geringer ist sein Risiko für einen plötzlichen Herztod unter Belastung. Allerdings sollten ein paar Regeln eingehalten werden, wie die Deutsche Herzstiftung betont.

 

Quelle und weitere Informationen:

www.netdoktor.de/news

www.herzstiftung.de/Ploetzlicher-Herztod-Sport.html

7. www.maennergesundheitsportal.de mit neuer „Wissensreihe Männergesundheit“

7. www.maennergesundheitsportal.de mit neuer „Wissensreihe Männergesundheit“

Wer sich als Mann seriös im Internet über „Männerfragen“ informieren will, ist hier richtig: auf der Website www.maennergesundheitsportal.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Er findet dort unter anderem verlässliche Informationen über urlogische Erkrankungen, Darmkrebs sowie psychische Erkrankungen.

 

Gemeinsam mit der Stiftung Männergesundheit hat die BZgA auf dem Portal nun eine empfehlenswerte „Wissensreihe Männergesundheit“ in PDF-Form zum Download veröffentlicht. Themen: Bluthochdruck, Burn-out‚ Diabetes mellitus, Herzinfarkt und Übergewicht.

Zur Wissensreihe: www.maennergesundheitsportal.de

 

Unter www.frauengesundheitsportal.de hält die BZgA auch für Frauen geschlechtsspezifische Informationen zur Gesundheitsvorsorge bereit.

8. Portale für Arztbewertung: Merkblatt

8. Portale für Arztbewertung: Merkblatt

Der NAV-Virchow-Bund hat in einem Merkblatt die unterschiedlichen Bewertungskriterien der größten Arztbewertungsportale im Internet zusammengestellt. Das Infoschreiben „Arztbewertungsportale" gibt über verschiedene Merkmale der Portale wie Qualität oder Nutzerzahlen und Widerspruchsmöglichkeiten gegen negative Bewertungen Auskunft.

Das Merkblatt „Arztbewertungsportale“ steht kostenlos unter www.nav-virchowbund.de/bestellcenter unter ‚Weitere Praxisthemen‘ nach vorheriger Anmeldung zum Download zur Verfügung.