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FAQs "Moderne Sportstätte 2022"

Häufig gestellte Fragen zur Antragstellung

  • Es gibt eine Bagatellgrenze von 10.000€. Maßgebend ist die Förderhöhe, d. h. die Investitionshöhe muss entsprechend der Förderquote höher sein. Das bedeutet ein Vorhaben mit Gesamtkosten von 11.112€ wäre mit einer Förderquote von 90% förderfähig. 
  • Grundsätzlich förderfähig sind Modernisierungen, Instandsetzungen, Sanierungen und Erweiterungen der Sportstätte. 
  • Auch förderfähig wären Infrastruktur-Maßnahmen, die aus sportfachlicher Sicht notwendig sind, z. B. Schulungs-/Aufenthaltsräume, Geschäftsstellen, Zuschauereinrichtungen, Verpflegungseinrichtungen und Unterkünfte.
  • Nicht förderfähige sind u. a. Ausgaben für den Kauf und dem Neubau von Sportanlagen (außer es handelt sich um einen Ersatz-Neubau, der die wirtschaftlichere Variante im Vergleich zur Sanierung ist).
  • Ebenso nicht gefördert werden Maßnahmen von Profi-Sportvereinen der ersten Ligen (z. B. Basketball, Eishockey, Handball, Volleyball, Tennis) sowie der ersten drei Fußball-Ligen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Kunststoff-Granulate, die z. B. als Füllstoff bei Kunstrasenplätzen verwendet werden. 

Die SSB, SSV, GSV oder ggf. der KSB werden die Vorhaben der Vereine sichten, wobei vor Ort ent-schieden wird, anhand welcher Bedingungen und Kriterien die Interessenbekundungen gewichtet werden. Auskunft kann der jeweilige SSB/SSV/GSV/KSB geben.

  • Eigenleistungen von Vereinsmitgliedern können bei den Gesamtausgaben berücksichtigt werden. Um diesen Eigenanteil zu berechnen, werden die Arbeitsstunden im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagement pro Stunde pauschal mit bis zu 15€ vergütet und bei Arbeitsleistungen, die besondere fachliche Qualifikationen erfordern, mit bis zu 35€.
  • Neben Vereins-Ersparnissen und Spenden können auch Förderungen Dritter in den Ei-genanteil eingehen. Ebenso zählen hierzu weitere öffentliche Förderprogramme. Zudem besteht die Möglichkeit einen Kredit über das NRW.BANK-Sportstätten-Programm zu beantragen.

In der Förderrichtlinie „Moderne Sportstätte 2022“ ist unter den Zuwendungsvoraussetzungen unter Punkt 4.1 von einem „im Benehmen mit der Gemeinde abgestimmten Gesamtkonzept“ die Sprache, mit welchem die Notwendigkeit der Vereins-Vorhaben nachgewiesen werden soll. Was ist darunter zu verstehen?
Mit dem „Gesamtkonzept“ sind die priorisierten Vorschlagslisten gemeint, die die zuständigen Stadtsportbünde (SSB), Stadt-/Gemeindesportverbände (SSV/GSV) oder ggf. die Kreissportbünde (KSB) erstellen - also die Liste der Vereins-Anträge, die von Seiten der Bünde an die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen für den weiteren Verfahrensablauf weitergereicht wird. Es können in der gesamten Programmlaufzeit mehrere „Teil-Listen“ von den Bünden erstellt und an die Staatskanzlei übermittelt werden.

Die SSB/SSV/GSV/KSB stehen in der Verantwortung, bei den jeweiligen Gemeinden das Benehmen über die Vorhaben-Listen einzuholen. D. h. bevor sie die Liste an die Staatskanzlei weiterleiten, müssen sie die Gemeinde über die geplanten Vorhaben informieren. Damit hat die Gemeinde die Möglichkeit,  Erfordernisse oder Hinderungsgründe gegen einzelne Vereinsvorhaben auszusprechen, die aus Sicht der Stadtentwicklung oder aufgrund städtebaulicher Maßnahmen und Vorschriften vorliegen. Um das Antragsverfahren nicht zu verzögern, kann der SSB/SSV/GSV/KSB den Gemeinden für ihre Stellungnahme eine Frist nennen. Wird innerhalb dieser sogenannten Verschweigensfrist keine Stellungnahme von der Gemeinde eingereicht, gilt dies als Zustimmung zur Liste.

Hierbei wird immer in einer Einzelfallprüfung entschieden. Vereine gehen wie folgt vor: Sie stellen zunächst über das Förderportal den Vorantrag bei dem Stadt-/Gemeindesportband (SSV/GSV), bzw. dem Stadt- oder Kreissportbund (SSB/KSB), indem Sie aufgrund Ihres Vereinssitzes Mitglied sind. Über Ihre Vereinskennziffer werden Sie im Förderportal automatisch Ihrem SSV/GSV/SSB/KSB zugeordnet. Dieser wird sich dann mit Ihnen und dem SSV/GSV/SSB/KSB, in dem die Sportanlage liegt in Verbindung setzen. Dann wird gemeinsam entschieden, wer zuständi ist.

Beides wäre möglich. Bitte besprechen Sie das mit Ihrem Stadtsport-/Gemeindesportverband, Stadt- oder Kreissportbund.

Antragsberechtigt wäre der Verein, der Eigentümer oder wirtschaftlicher Träger der Anlage ist. Sollten sich Eigentum, bzw. wirtschaftliche Trägerschaft mehrere Vereine teilen, besprechen diese sich bitte untereinander und übergeben einem Verein die Federführung, welcher dann den Antrag über das Förderportal stellt.

Anträge können bis zum 31.01.2022 gestellt werden. Jeder Stadt- oder Kreissportbund hat jedoch die Möglichkeit eigene, vorgezogene Antragsfristen zu setzen. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich bei Ihrem zuständigen Stadtsport-/Gemeindesportverband, Stadt- oder Kreissportbund.

Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden. Bitte fragen Sie diesbezüglich Ihren zuständigen Stadtsport-/Gemeindesportverband, Stadt- oder Kreissportbund.

Sobald der Förderentscheid von der Staatskanzlei NRW vorliegt, kann mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Auch Verträge mit ausführenden Handwerksbetrieben, Architekten etc. dürfen erst mit dem Förderentscheid abgeschlossen werden. Das vorzeitige Einholen von Baugenehmigungen ist nicht förderschädlich.

§4 Bauliche Unterhaltung
Auszug der Broschüre "Tipps zur Gestaltung der Vertragsgrundlagen" (hier: Vertrag zur Nutzung kommunaler Sportstätten (mit baulicher Unterhaltung).

Weitere Informationen zur Bundesförderung für energetische Sanierungen „Kommunalrichtlinie“ finden Sie »hier.