Die „NRW-Sportmilliarde“ als finanzielle Rekordunterstützung für den Breitensport: Mit seinem in drei zentrale Bereiche gegliederten Investitionsprogramm stellt das Land Nordrhein-Westfalen bis 2036 insgesamt 600 Millionen Euro für die Sportinfrastruktur bereit:
- 200 Millionen Euro für Sportvereine
- 200 Millionen Euro für Schwimmbäder
- 200 Millionen Euro für kommunale Sportstätten
LSB-Präsident Klett: „Neues Förderprogramm wird hohen Sanierungsstau bei vereinseigenen und kommunalen Sportanlagen reduzieren“
Das dazu nötige Antragsverfahren für interessierte Vereine soll am 1. Juni über das bewährte Förderportal des Landessportbundes NRW starten mit dem Fokus auf Modernisierung, Sanierung und Neubau von vereinseigenen Sportstätten. „Die Landesregierung hat ihr Versprechen gehalten. Zeitgleich mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr wird die Förderung des Breitensports konsequent ausgebaut. Dieses neue Förderprogramm wird dazu beitragen, den hohen Sanierungsstau bei vereinseigenen und kommunalen Sportanlagen zu reduzieren. Wichtig ist, dass diese Landesmittel nun durch weitere Fördermittel der Kommunen ergänzt werden“, kommentiert LSB-Präsident Stefan Klett das NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Plans.
Auch NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, erklärt: „Mit der NRW-Sportmilliarde setzen wir ein starkes Zeichen für den Breitensport und das Ehrenamt. Damit geht das Land entschlossen gegen die bestehenden Sanierungsherausforderungen vor und schafft nachhaltige Rahmenbedingungen für mehr Bewegung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Sportland Nummer 1 sind wir uns der Bedeutung von modernen und attraktiven Sportstätten bewusst, damit sich Menschen jeden Alters bewegen und engagieren können.“
Und Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, ergänzt: „Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen unterstützen wir das Land dabei, Fördermittel aus dem Programm schnell und zielgerichtet dort zu platzieren, wo sie gebraucht werden. Mit unserer Erfahrung sorgen wir für eine verlässliche Umsetzung – damit aus Förderzusagen zügig konkrete Verbesserungen für die Sportvereine vor Ort werden. Schließlich sind moderne Sportstätten die Grundlage für das Erleben von Gemeinschaft und für erfolgreiche Integration.“
v.l.: Gabriela Pantring (Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK) , Andrea Milz (NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt) und Stefan Klett (Präsident des LSB NRW)
Zur Erläuterung: Weil sich der Sport als unverzichtbarer Baustein des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie der Förderung von Gesundheit, Integration und Gemeinschaft in NRW positioniert hat, legt Nordrhein-Westfalen das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landes auf und stellt - zusätzlich zur Sportmilliarde des Bundes - rund eine Milliarde Euro für den Sport in NRW zur Verfügung, um die Sportinfrastruktur landesweit zu stärken.
Diese als „NRW-Sportmilliarde“ titulierte Fördersumme setzt sich darüber hinaus wie folgt zusammen:
- In den kommenden fünf Jahren ist mit Mitteln aus den Gemeindefinanzierungsgesetzen von rund 375 Millionen Euro zu rechnen, welche die Kommunen über die Sportpauschale erhalten.
- Hinzu kommen die bereits laufenden und bundesweit beachteten Investitionen in herausragende Sportstätten in Nordrhein-Westfalen mit jährlich fast 20 Millionen Euro.
Diese Entscheidung, zusätzlich zu den Landesmitteln auch einen erheblichen Anteil aus dem Sondervermögen des Bundes für den Sport einzusetzen, ist bundesweit einmalig.
Zeitschiene zum Programmaufruf I „Sportvereine“
- ab sofort
Abstimmungsprozesse auf örtlicher Ebene zwischen Sportvereinen und den zuständigen Stadt- und Gemeindesportbünden sowie Stadt- und Kreissportbünden - ab 18. Mai 2026
Informationsveranstaltungen für Sportvereine im Rahmen von Videokonferenzen - ab 1. Juni 2026
Freischaltung des Moduls „Moderne Sportstätte Nordrhein-Westfalen“ im Förderportal des Landessportbundes NRW (Start des Interessenbekundungsverfahrens) - ab 1. September 2026
Freischaltung des Moduls „förderplan.web“ zur Antragstellung
Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann