Headerbild Inklusion im Sport: Behinderter und Nicht-Behinderter paddeln gemeinsam in einem Boot

Inklusion im Sport

Inklusion geht uns alle an. Der LSB NRW fördert die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am organisierten Sport.

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Gleichberechtigte Teilhabe am Sport

Wie funktioniert das?

Theoretisch ist klar: Organisiertes Sporttreiben begünstigt Inklusion. Im Sportverein können Menschen mit Behinderung Vertrauen entwickeln, erfahren Selbstwirksamkeit, bekommen aber auch Unterstützung, wo sie verlangt wird. Sie haben Teil an einer Gemeinschaft, die Vielfalt lebt.

Und praktisch? Hunderte Sportvereine in NRW arbeiten „inklusiv“ – ob sie es so nennen oder nicht. Viele andere halten sich zurück, suchen vielleicht Antworten auf berechtigte Fragen. Etwa: Wie fügen sich lernbeeinträchtigte Jugendliche in eine Trainingsgruppe ein? Wie werde ich motorisch eingeschränkten Kindern gerecht – und zugleich den leistungsorientierten?

Tatsächlich hat das vom LSB NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW initiierte Modellprojekt „Sport und Inklusion im Verein“ gezeigt, dass es spezieller Ansätze und Kompetenzen bedarf, um den durchaus verschiedenen Bedürfnissen von Sportlern mit und ohne Behinderung zu entsprechen.

Wie fördert der LSB NRW Inklusion im Sport?

Er unterstützt auf mehreren Ebenen:

  • Als Interessenvertretung seiner Mitgliedsorganisationen wirkt er in Abstimmung mit der Landesregierung auf günstige Rahmenbedingungen für inklusiv engagierte Vereine hin – finanzielle Förderung eingeschlossen (siehe unten).
  • Er versteht sich als Scharnier zwischen Vereinen hier und Mittelgebern dort. Auf dass beide die Perspektive der jeweils anderen kennen- und verstehen lernen.
  • Er tritt als Wissensvermittler auf, der ebenso Fortbildungen zum Thema entwickelt wie er Vereinsverantwortliche, Trainer oder Eltern berät.

Ansprechpartner

Nils Grunau
Tel. 0203 7381-879
»E-Mail schreiben

Wie können wir die Sportwelt in NRW dauerhaft inklusiver gestalten?
Mehr dazu hier:

Landesaktionsplan Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen

Seit dem 01.02.2021 ist beim Landessportbund NRW ein neuer Referent für Sport und Inklusion im Einsatz. Nils Grunau ist fortan Ansprechpartner für die Querschnittsaufgabe Inklusion im und durch Sport und unterstützt die Umsetzung des Landesaktionsplans Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des Landesaktionsplans werden noch bis Ende 2022 insgesamt 43 Projekte in sechs Handlungsfeldern umgesetzt. Der Landessportbund NRW ist von Beginn an entscheidend von der Entstehung bis hin zur Umsetzung des partizipativ gestalteten Aktionsplans gemeinsam mit der Staatskanzlei NRW und vielen weiteren Akteuren aus Nordrhein-Westfalen eingebunden.

»Weitere Informationen zum Landesaktionsplan Sport und Inklusion in NRW

Förderung von Vereinen im Bereich Sport und Inklusion

Seit 2016 unterstützen die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der LSB NRW den inklusiven Einsatz von Sportvereinen. Die Förderung im Rahmen des Landesprogramms „1000 x 1000“ dient dazu, Vereinen zum Beispiel Folgendes zu erleichtern:

  • Entwicklung sportlicher und/oder geselliger Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung,

  • Akquise, Qualifikation und Fortbildung von Leiter*innen inklusiver Gruppen und Kurse;

  • Anschaffung zusätzlicher Geräte für inklusive Spiel- und Bewegungsangebote;

  • Erarbeiten barrierefreier oder -armer Vereinsinformationen (Homepage in Leichter Sprache, Videos in Gebärdensprache, Broschüren in Blindenschrift und ähnliches).

Vereinsförderung durch den Landessportbund NRW

Fortbildung „Inklusion für Übungsleiter*innen"

Der LSB NRW hat eine Einführung ins Thema „Inklusion für Übungsleiter*innen" entwickelt. Sie umfasst acht bzw. 15 Lehreinheiten und wird durch die Stadt- und Kreissportbünde angeboten. Weitere Infos unter Qualifizierung