Headerbild Inklusion im Sport: Behinderter und Nicht-Behinderter paddeln gemeinsam in einem Boot

Sport und Inklusion in NRW

Landesaktionsplan

Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen

Sport und Inklusion, das passt! Zweifelsohne ist insbesondere durch das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ein großer Stein für mehr gleichberechtigte Teilhabe ins Rollen gekommen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich mit der Inklusionsfrage sowie den Möglichkeiten und Potentialen des Sportes befasst. In einer Kabinettssitzung vom 08. Oktober 2019 wurde schlussendlich der Landesaktionsplan Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Mehr Teilhabe und Gleichberechtigung bedeutet dies für den Sport. Inklusiver Sport soll künftig mehr Normal- statt Ausnahmefall sein und als eine Bereicherung für alle betrachtet werden. Im Zuge der vielen Herausforderungen hat der Landessportbund NRW eine neue Referentenstelle für Sport und Inklusion besetzt. Nils Grunau wird künftig als Ansprechpartner für die Querschnittsaufgabe tätig sein. Insbesondere die gezielte Umsetzung einzelner Projekte des Landesaktionsplans wird im Vordergrund seines Aufgabenschwerpunktes liegen.

Sechs Handlungsfelder mit 43 Projekten

Im Rahmen des Landesaktionsplans werden noch bis Ende 2022 insgesamt 43 Projekte in sechs Handlungsfeldern umgesetzt, um die Sportwelt in Nordrhein-Westfalen dauerhaft inklusiver zu gestalten. Der Landessportbund NRW ist von der Entstehung bis hin zur Umsetzung des partizipativ gestalteten Aktionsplans eingebunden, gemeinsam mit der Staatskanzlei NRW und vielen weiteren Akteuren aus Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartner

Nils Grunau
Tel. 0203 7381-879
»E-Mail schreiben

Die sechs Handlungsfelder beinhalten thematisch folgende Schwerpunkte:

  • Sportvereinsentwicklung inklusiv – Inklusive Sportvereinsprofile in Nordrhein-Westfalen fördern
  • Qualifizierung inklusiv – Aus- und Weiterbildungsangebote zum Thema Inklusion und Sport entwickeln und inklusiv anbieten
  • Kooperation und Vernetzung inklusiv – Den organisierten Sport als relevanten Inklusionsakteur etablieren
  • Sportarten inklusiv – Gleichberechtigte Teilhabe sportartspezifisch gewährleisten
  • Zugänglichkeit inklusiv – Sporträume barrierefrei gestalten
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit inklusiv - Umfassend barrierefrei

Landesaktionsplan (Detaillierte Übersicht)

Im Rahmen des Landesaktionsplans Sport und Inklusion zeigt sich der Landessportbund für folgende Projekte  verantwortlich:

  • Hospitationen im Verein und außersportlichen Organisationen und bei Veranstaltungen für Interessierte
  • Workshops zur Entwicklung sportartspezifischer und behinderungsspezifischer Breiten- und Trendsportangebote
  • Sportbünde- bzw. fachverbandsübergreifende Fachtagung mit dem Schwerpunkt „Best practice“ sowie eine Workshopreihe „Inklusion und Sportpraxis“
  • Entwicklung von sportlich ausgerichteten Veranstaltungsmodulen zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung in Schulen und Kindertagesstätten (Aktionstage, Aktionswochen)
  • „Qualifizierung barrierefrei“
  • Vernetzung der Stadt- und Kreissportbünde mit relevanten Inklusionsakteuren auf der lokalen/regionalen Ebene (lokale Netzwerke, Kooperationsvereinbarungen auf lokaler Ebene)
  • Workshops mit den für den Bereich Sport und Inklusion zuständigen Personen in den Sportfachverbänden und Erarbeitung einer gemeinsamen Fachverbandsstrategie für mehr Sport und Inklusion

Die aufgeführten Projekte sind stets in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes NRW definiert. Der LSB NRW hält im Rahmen der Vorhaben Fördermöglichkeiten zur Projektumsetzung bereit. Gerne können Sie sich hierzu mit Nils Grunau in Verbindung setzen.