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„Einschränkungen für verantwortungsvolles Sporttreiben endlich aufheben“

| Allgemein (LSB)
Menschen beim Sport im Park

Bei einem Wegfall der Bundesnotbremse muss auch der ausgebremste Vereinssport aus Sicht des Landessportbundes NRW wieder kräftig auf das Gaspedal drücken dürfen. „Wenn Urlaub im In- und Ausland, die Öffnung der Außengastronomie, der Friseurbesuch oder Kulturevents mit Publikum praktisch als Menschenrechte gelten, dann dürfen geregelte Bewegung und verantwortungsvolles Sporttreiben im Verein von der Politik nicht länger ignoriert und mit unverhältnismäßigen Einschränkungen belegt werden“, erklärte LSB-Präsident Stefan Klett. „Sobald die Inzidenzwerte wieder unter 100 sinken, muss Sport unter freiem Himmel wieder grundsätzlich erlaubt sein, ob auf dem Sportplatz oder im Park und auch in Gruppen mit entsprechender Anleitung. Ein verlängertes Schattendasein unserer rund 18.000 NRW-Sportvereine, deren Angebote für ihre fünf Millionen Mitglieder nicht zuletzt der Gesundheitsstärkung dienen, wäre nicht mehr vermittelbar“, so Klett weiter. Gleichzeitig betonte LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen: „Bevor wie zuletzt bei der Notbremse des Bundes völlig unklare und unverständliche Regeln aufgestellt werden, bieten wir den zuständigen Behörden erneut unsere Expertise an, um gemeinsam angemessene Richtlinien zu formulieren, die in den Vereinen auch realistisch umsetzbar sind.“

Neben der Forderung nach einer klaren Perspektive für den Sport in Sporthallen verweist der Landessportbund NRW außerdem konkret auf dringend notwendige Änderungen der Corona-Schutzverordnung NRW, die an diesem Freitag (14. Mai) ausläuft. In der neuen Version müssten kontaktfreier Sport draußen in Gruppen auch für Erwachsene, ein freier Sportbetrieb draußen für Kinder sowie die Öffnung von Schwimmbädern für den Schwimmsport - mit Blick auf das nachweislich geringe Infektionsrisiko in gechlortem Wasser - zwingend Berücksichtigung finden. LSB-Präsident Klett verdeutlichte: „Die Sportvereine haben in 2020 gezeigt, dass sie gute Hygienekonzepte haben und umsetzen, eine gute Nachverfolgbarkeit ist im Vereinsbetrieb ohnehin garantiert. Hinzu kommt die Möglichkeit von regelmäßigen Tests und endlich eine steigende Zahl geimpfter Personen, die laut Politik ohnehin zunehmend von Beschränkungen ausgenommen werden sollen. Deshalb wäre es eine Zumutung, wenn der Sport bei Lockerungen erneut erst als letztes Glied in der Kette in den Blick genommen würde.“

Bild: Andrea Bowinkelmann

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