Artikel

Feierliche Ehrung für acht herausragend engagierte Ehrenamtlerinnen

| Allgemein (LSB)

Preisträgerinnen auf der Bühne

Ob Gründerin, Vorsitzende, Trainerin, Jugendvertreterin, Einzelkämpferin oder einfach klassische „Kümmerin“: Unter dem bekannten Motto „Ohne SIE gäbe es weniger SIEge“ haben der Landessportbund NRW und die Staatskanzlei des Landes NRW mittlerweile zum elften Mal den mit jeweils 1.000 Euro dotierten „NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport“ verliehen. Bei der aufgrund der Corona-Pandemie vom Frühjahr verschobenen Feierstunde wurden am Samstag (10. Oktober) in Duisburg die besten der vielfältigen Aktivitäten und Leistungen von Mädchen und Frauen in den unterschiedlichen Feldern des Sports gewürdigt – insgesamt wurden für fünf Kategorien rund 100 Bewerbungen eingereicht. Außerdem wurde Maria Walkowski (76), Ehrenmitglied beim Albersloher Kanu-Club von 1989, mit der Sonderauszeichnung „Lebenswerk Sport“ überrascht.    

Die gemeinsame Ehrung im Landschaftspark Duisburg-Nord der insgesamt acht Preisträgerinnen übernahmen Sport-Staatssekretärin Andrea Milz, LSB-Präsident Stefan Klett sowie LSB-Vizepräsidentin Mona Küppers. Journalistin Gisela Steinhauer (WDR) moderierte die Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Beschränkungen nur einen kleinen Teilnehmerkreis vor Ort erlaubte, dafür aber parallel als Live-Stream im Internet verfolgt werden konnte.

„Projekte sollen als Motivation zur Nachahmung dienen“  

Ein Trio des SC Aleviten Paderborn nahm die Siegerurkunde in der Kategorie „Soziales“ entgegen: Angela Kartum (Vorstandsmitglied), Beate Westermann (Vorstandsmitglied) sowie Lina Yumusak (Übungsleiterin). Im Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Arbeit stehen benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie geflüchtete Frauen und Mädchen. Dagegen wurde Brigitte Brachmann, Landesdamenleiterin beim Rheinischen Schützenbund (RSB), in der Kategorie „Innovativ“ für ein kreatives Veranstaltungsformat geehrt. Für ihren vielfältigen Einsatz vom Kinderturnen bis zur Einrad-Abteilung wurde Sandra Koglin (SG Rot-Weiß Gierath) in der Kategorie "Engagiert" ausgezeichnet. Gewählt in der Kategorie „Gewaltfrei“ wurde Irmhild Venschott (2. Vorsitzende / Borussia Münster) vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). In der Kategorie „Emanzipiert“ legte sich die Jury auf FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz (Preußen Borghorst) fest, die seit über 40 Jahren in verschiedenen Funktionen das Thema Frauen- und Mädchenfußball vorantreibt.

Hier finden Sie die Videos der Nominierten sowie der Gewinnerinnen

LSB-Präsident Klett: „Alle eingereichten Projekte verdienen unsere Anerkennung und Würdigung für ein in heutigen Zeiten außergewöhnliches Engagement. Sie sollen auch als Motivation zur Nachahmung dienen, denn hier wird herausragende Arbeit an der Basis des organisierten Sports geleistet.“

Foto: Andrea Bowinkelmann

 

Zurück