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KölnRheinRuhr präsentiert Olympiakonzept vor den olympischen Spitzenverbänden

| Allgemein (LSB)

Noch kompakter, noch mehr Tickets, deutlich konkreter im Bereich Nachhaltigkeit und mit zusätzlichen Maßnahmen für Inklusion, Bildung und Jugendaustausch: Das finale Konzept von KölnRheinRuhr liegt dem DOSB und seinen Mitgliedsorganisationen seit etwa drei Wochen schriftlich vor. Nun gab es für die olympischen Spitzenverbände und den Deutschen Behindertensportverband die Gelegenheit, das Konzept und seine Details persönlich erläutert zu bekommen und Fragen dazu zu stellen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester begrüßten dazu Vertreter*innen der Verbände bei einer Veranstaltung in der Kölner Flora. Dr. Stefan Türk von der Deutschen Sporthochschule, NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer und weitere Fach-Referent*innen erläuterten das begleitende Umweltscreening, die Pläne für Verkehr und Mobilität, das Wettkampfstättenkonzept und die Planungen für das Olympische und Paralympische Dorf. Die Perspektive junger Menschen brachte die Sportjugend NRW den Zuhörer*innen näher. Zudem kamen Vertreter*innen der regionalen Wirtschaft und der beteiligten Kommunen zu Wort.

Ministerpräsident Wüst verwies insbesondere auf den breiten Rückhalt in der Bevölkerung und die politische Stabilität durch mehrere Beschlüsse des Landtags, des Kabinetts und der beteiligten Städte. Die Menschen in NRW seien „sportbegeistert, sogar sportbekloppt“. Zudem griff er die Entscheidung der IOC-Vollversammlung von Mitte dieser Woche auf, über die Vergabe der Spiele 2036 erst im Jahr 2029 zu entscheiden. Durch den verhältnismäßig kurzen Abstand zwischen Entscheidung und Beginn der Spiele seien Bewerber mit vorhandener Sportinfrastruktur und der Expertise im Ausrichten von Sport-Großereignissen klar im Vorteil – ein Argument für die Bewerbung von KölnRheinRuhr.

Auf einen weiteren Kernpunkt der Bewerbung, dass Paralympische und Olympische Spiele von Beginn an zusammen und gleichberechtigt gedacht werden, ging Anja Surmann, Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands NRW, ein: Diese sogenannte One Event Policy sei eine der großen Stärken von KölnRheinRuhr: „Wir werden dem Para Sport eine nie dagewesene Aufmerksam bieten können.“ 

Die Region KölnRheinRuhr bewirbt sich wie auch Berlin und München um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele ab 2036. Nach einer erfolgreichen Bürger*innen-Beteiligung mit rund 66 Prozent Zustimmung wurde Anfang Juni das finale Konzept dazu eingereicht. Das sieht unter anderem einige Änderungen bei den Wettkampfstätten vor, wodurch die Wege für Aktive und Fans weiter verkürzt und das Ticket-Potenzial weiter erhöht wurde.

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Bild: LSB NRW/ Andrea Bowinkelmann

Video: Land NRW

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