Nach der Präsentation des Bewerbungskonzepts vor den olympischen Spitzenverbänden Ende Juni setzt KölnRheinRuhr den Dialog mit dem organisierten Sport fort: Am 6. August 2026 lud des Landessportbund Nordrhein-Westfalen nach Düsseldorf ein, um auch die olympischen Landesfachverbände in Nordrhein-Westfalen über den aktuellen Stand der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu informieren.
Fortsetzung des Austauschs mit dem organisierten Sport
Bereits am 26. Juni 2026 hatten Vertreter*innen der olympischen Spitzenverbände einen umfassenden Einblick in das Konzept erhalten. Mit der Veranstaltung im August richtete sich der Austausch nun gezielt an die olympischen Landesfachverbände in Nordrhein-Westfalen. Ziel war es, die zentralen Bestandteile der Bewerbung vorzustellen, Hintergründe zu erläutern und den Dialog mit den Verbänden fortzuführen.
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| Stefan Klett (LSB NRW) | Dr. Christoph Niessen (LSB NRW) | Marc Lembeck (BRSNW) | Bernhard Schwank (Staatskanzlei NRW) |
LSB NRW-Präsident Stefan Klett begrüßte die Teilnehmenden und eröffnete die Veranstaltung. Durch das Programm führte LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen. Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen stellten die wesentlichen Inhalte des Bewerbungskonzepts vor. Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport & Ehrenamt in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, erläuterte gemeinsam mit Marc Lembeck, Bereichsleiter Paralympischer Leistungssport beim Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen, die Planungen zu den Wettkampfstätten und zum Umweltscreening. Herbert Elfers vom Architekturbüro planquadrat präsentierte die Planungen für das Olympische und Paralympische Dorf sowie die Athletes Performance Centers. Anschließend erläuterte Udo Sieverding, Abteilungsleiter im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, die Konzepte zu Verkehr und Mobilität.
Athlet*innenperspektive als wichtiger Bestandteil
Einen besonderen Stellenwert nahm die Perspektive der Athlet*innen ein. Die Leichtathletin Jessie Maduka und der Paralympics-Sieger Markus Rehm gaben gemeinsam mit Laura Hantke und Sina Sophie Berning als Vertreterinnen des Jugendvorstands der Sportjugend NRW Einblicke in die Erwartungen und Chancen, die eine Bewerbung für Athlet*innen und junge Menschen bietet. Im anschließenden Austausch nutzten die Vertreter*innen der Landesfachverbände die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referierenden ins Gespräch zu kommen.
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| Jessie Maduka und Markus Rehm | Laura Hantke und Sina Berning |
Nachhaltige Impulse für den Sport in Nordrhein-Westfalen
Das Bewerbungskonzept von KölnRheinRuhr setzt auf nachhaltige Spiele, die bestehende Infrastruktur konsequent nutzen und weiterentwickeln. Gleichzeitig soll die Bewerbung langfristige Impulse für Sport und Gesellschaft schaffen. Dazu gehören unter anderem die Förderung von Bewegung bei Kindern und Jugendlichen, der Ausbau der Talentförderung, Investitionen in Sportstätten sowie Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamts und der Barrierefreiheit.
Auch die positiven Auswirkungen der Bewerbung auf den organisierten Sport in Nordrhein-Westfalen wurden vorgestellt. So wurden unter anderem der Ausbau der Sportförderung, das neue Sportstättenförderprogramm des Landes, verbesserte Rahmenbedingungen für Trainer*innen im Nachwuchsleistungssport sowie zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen für Übungsleitungen hervorgehoben. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass die Bewerbung bereits heute wichtige Impulse für die Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen setzt.
Den Teilnehmenden wurde eine Tischvorlage mit den wichtigsten Informationen zum Bewerbungskonzept zur Verfügung gestellt. Diese steht auch hier zum Download bereit.
Die wichtigsten Informationen zum Bewerbungskonzept
Am 26. September 2026 entscheidet die außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB, welche deutsche Region in das internationale Bewerbungsverfahren einzieht.
Fotos: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann





