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Landessportbund-Führung mit klarem Fazit: „Der Sport in NRW gewinnt - von der Basis bis zur Spitze“

| Allgemein (LSB)

Sportausschuss-Sitzung des Landes NRW in Düsseldorf

Breitensport gestärkt, Leistungssport gefördert, dazu ein herausragender Schulterschluss zwischen Kommunen, Land und Sport: Zwar ist für das Konzept KölnRheinRuhr die Reise offiziell beendet, der Sport in NRW von der Basis bis zur Spitze ist dennoch eindeutiger Gewinner. So bewertet der Landessportbund NRW die im Zusammenhang mit der „anderen“ Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele erzielten Zusatzmittel für verschiedene Fördermaßnahmen als klares Signal für den Stellenwert des Sports. Dabei ragt vor allem das größte Sportstätteninvestitionsprogramm in der Geschichte des Landes mit einem Umfang von 600 Millionen Euro heraus.

„Es war richtig, in diesen Wettbewerb mit München, Berlin und zuvor noch Hamburg zu gehen. Denn NRW braucht Sport, weil er den Menschen in diesem Bundesland auch weiterhin viel geben kann. Das funktioniert, wenn Politik und Sport zusammenstehen“, erklärte LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen im Rahmen der Sportausschuss-Sitzung am Dienstag (29. September) im Düsseldorfer Landtag. Die intensive Arbeit - beginnend mit einem ersten, umfangreichen Konzept im Mai 2025 bis hin zum finalen Konzept im Juni 2026 - habe sich deshalb absolut gelohnt. Darüber hinaus hätten die Ratsbürgerentscheide vom April 2026 (mit einer Zustimmung von rund zwei Drittel der teilnehmenden Wähler*innen) die Demokratie in NRW in herausfordernden Zeiten gestärkt. Christoph Niessen: „Die Idee von Spielen in Deutschland lebt weiter und ist geeignet, Menschen in diesem Land zusammenzubringen. Meine persönliche Hoffnung ist, dass München nun einen Weg findet, eines oder mehrere östliche Bundesländer doch noch an der Bewerbung zu beteiligen, so wie es bei KölnRheinRuhr geplant war.“

Auch LSB-Präsident Stefan Klett betonte: „Auf dieser längeren Reise haben wir unzählige Menschen mit unserer Vision begeistert und gezeigt, welche Kraft der Sport in Nordrhein-Westfalen entfalten kann. Nur dank der ganz besonderen Teamleistung von Landesregierung, den beteiligten Kommunen, Landessportbund und dem Behindertensportverband konnte aus einer Idee eine ernsthafte und bundesweit beachtete Bewerbung werden. Zunächst als Außenseiter wahrgenommen, haben wir am Ende bewiesen, dass KölnRheinRuhr mit dem verbliebenen deutschen Bewerber München auf Augenhöhe ist.“ Diesen emotionalen Schub sowie die positive Stimmung gelte es nun, gemeinsam in die kommenden Aufgaben für die Sportentwicklung mitnehmen, gerade mit Blick auf die Landtagswahl 2027.

Bild: LSB NRW/ A.Bowinkelmann 

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