Artikel

„Unsere Sportvereine sollen ihre Kommunen in die Pflicht nehmen“

| Allgemein (LSB)

Marode Sportstätte

Den neuen „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ für die Jahre 2020 und 2021 bewertet der Landessportbund als gelungenen Vorstoß von Bauministerin Ina Scharrenbach. „Ausreichend verfügbare und baulich gut ausgestattete Sportstätten sind ein unerlässlicher Teil der Grundvorsorge. Der organisierte Sport vertraut darauf, dass viele Kommunen dieses Angebot annehmen und die zur Verfügung stehenden Bundes- und Landesmittel auch sinnvoll und vorausschauend einsetzen“, kommentiert LSB-Präsident Stefan Klett das angekündigte Förderpaket in einer Gesamthöhe von 78 Millionen Euro für Sanierungen, Modernisierungen oder Neubauprojekte.

Mit Blick auf das vor einem Jahr gestartete Sonderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“, das bislang rund 680 Vereinen bereits fast 55 Millionen Euro zugesichert hat, schätzt Klett den zusätzlichen „Investitionspakt“ als nächsten hilfreichen Beitrag zur notwendigen Sportentwicklung ein: „Ob über eigene Anträge oder die jeweils zuständige Kommune - über welche Wege unsere weit über 18.000 NRW-Sportvereine eine Förderung erhalten, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist, dass die Infrastruktur vor Ort möglichst optimiert werden kann. Deshalb fordern wir unsere Vereine gerne auf, ihre Kommunen diesbezüglich in die Pflicht zu nehmen.“

Bild: Andrea Bowinkelmann

Zurück