Symbolik Energie

Energiekrise 2022

Die steigenden Energiekosten haben erhebliche Konsequenzen für die Vereinsfinanzen. Die Lage ist ernst, aber es gibt Lösungen

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Energiekrise 2022: Was Sportvereine tun können

Die Kosten für Gas, Öl und Strom steigen signifikant an, die Inflationsrate kennt nur den Weg nach oben. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Vereinsfinanzen sowie den Vereinssport. Aufgrund der Energiekrise warnen der Deutsche Olympische Sportbund sowie der Landessportbund NRW die Politik vor einer möglichen Schließung von Schwimmbädern und anderen Sportstätten.

Klare Positionierung und Handlungsempfehlungen

Warnung vor Energie-Lockdown

Als Landessportbund NRW (LSB NRW) beziehen wir Stellung und warnen eindringlich vor einem Energie-Lockdown im Sport. Damit schließen wir uns uneingeschränkt der aktuellen Positionierung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an und kritisieren die Empfehlungen des Deutschen Städtetags, der mit Blick auf die explodierenden Energiekosten eine mögliche Schließung von Sportstätten ins Gespräch gebracht hatte: Sporthallen und Bäder müssen weiterhin geöffnet bleiben, ein Energie-Lockdown im Sport zwingend verhindert werden


Empfehlungen zur Energiereduktion für Sportvereine

Der DOSB hat auf einer Webesite einige wichtige Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema „Energiekrise und Auswirkungen auf den Sport“ zusammengestellt. Zudem stellt er Empfehlungen zur Energiereduktion für Sportvereinen zum Download zur Verfügung:

Bereits im Mai 2022 hat der LSB NRW sich mit den steigenden Energiekosten beschäftigt und mit Vereinen gesprochen. Im "Wir im Sport-Artikel" lesen Sie, wie andere Vereine mit der Energiekrise umgehen:


NEU: Ergebnisse zur Umfrage des Schwimmverbandes NRW

Zu 82 Bädern in Nordrhein-Westfalen liefert eine vom Schwimmverband NRW durchgeführte Umfrage Angaben, wie sich die aktuelle Gaskrise auf den Schwimmbetrieb auswirkt. Diese rund 10,5 % aller Frei-, Hallen- und Kombibäder in NRW abbildende Datenlage lässt aktuell erste Schlussfolgerungen zu, wie sich die Situation in den 787 Bädern in NRW insgesamt darstellt und was dies für die Zukunft bedeuten könnte.


NEU: Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gestartet

Der Projektaufruf für das Bundesförderprogramm ist am 28. Juli 2022 durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gestartet.
Grundsätzlich sind Kommunen antragsberechtigt. Sportvereine sind nicht direkt antragsberechtigt, können aber zusammen mit ihrer Kommune einen gemeinsamen Förderantrag stellen. Daher empfehlen wir den Sportvereinen, sich umgehend mit ihren Kommunen in Verbindung zu setzen.
Interessenbekundungen sowie eine Projektskizze müssen bereits bis zum 30. September 2022 eingereicht werden. Zuvor ist bis zum 23. September 2022 dem für die Städtebauförderung zuständigen Landesressort bereits formlos anzuzeigen, dass und für welches Projekt eine Beteiligung am Interessenbekundungsverfahren vorgesehen ist.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier:


Bundesförderung für Sportstätten und Sporträume

Durch die aktuelle Lage wird die Notwendigkeit, Maßnahmen für einen schonenderen Ressourceneinsatz zu identifizieren und diese umzusetzen, deutlich. Zu mittel- bis langfristig umsetzbaren und kostenintensiveren Maßnahmen gehören bspw. die Installation von Photovoltaik-Anlagen oder die energetische Sanierung der Gebäude, welche häufig nur durch Spenden oder externe Zuschüsse von Sportvereinen gestemmt werden können. Eine Übersicht der Förderprogramme finden Sie hier:


Energiepreispauschale im Sportverein

Die Energiepreispauschale, nachfolgend kurz „EPP“ genannt, ist Teil des Steuerentlastungsgesetzes 2022.  Bevölkerungsgruppen, denen Fahrtkosten im Zusammenhang mit der Erzielung ihrer Einkünfte entstehen und die aufgrund der aktuellen Energiepreisentwicklung diesbezüglich stark belastet sind, sollen durch eine Einmalzahlung in Höhe von 300 € entlastet werden. Die Zahlung betrifft im Sportverein sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer.
In Vereinsportal VIBSS Online finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur EPP aus Vereinssicht:


Weitere wichtige Informationen sowie FAQ zur Energiekrise finden Sie auf VIBSS Online. Der Bereich wird sukzessive aufgebaut.

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Ansprechpartner

Benjamin Höfer
Tel. 0203 7381-837
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