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Evaluierungskommission für die Deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele steht fest

| Allgemein (LSB)
Anett Kaufmann / Schriftzug: Die Bewegung, die Deutschland jetzt braucht

Gremium prüft Bewerbungen der Städte

Deutschland plant eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Welche Stadt bzw. Region offiziell ins Rennen geschickt wird, entscheidet sich im Herbst 2026. Aktuell bewerben sich München, Hamburg, Berlin sowie die Region Rhein-Ruhr mit Köln als Leading City. 
Ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg ist nun getan: Die zuständige Evaluierungskommission wurde eingesetzt.

Sechs stimmberechtigte Mitglieder und drei Beisitzende ohne Stimmrecht sollen in den kommenden Monaten die endgültige Entscheidung über den deutschen Bewerber vorbereiten, die dann bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB am 26. September 2026 in Baden-Baden gefällt wird.

„Kernaufgabe der Kommission ist es, das Evaluierungsergebnis zu bestätigen sowie die Einhaltung der vereinbarten Kriterien und deren Nachvollziehbarkeit zu überprüfen“, erklärt der DOSB. Dabei sei sie befugt, eine Wahlempfehlung für die außerordentliche Mitgliederversammlung auszusprechen – die allerdings ausdrücklich nicht bindend für die Versammlung sei.

Stimmberechtigte Mitglieder sind:

  • Thomas Weikert, DOSB-Präsident
  • Otto Fricke, DOSB-Vorstandsvorsitzender
  • Dr. Christiane Schenderlein (CDU), Staatsministerin für Sport und Ehrenamt
  • Josephine Ortleb (SPD), Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
  • Mona Küppers, Präsidentin des Deutschen Segler-Verbandes
  • Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes

Beisitzende ohne Stimmrecht sind:

  • Kim Bui, Athletenvertreterin im IOC
  • Jürgen Scholz, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg
  • Idriss Gonschinska, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Behindertensportverbands

Die Evaluierungskommission geht auf einen Beschluss der 22. Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 6. Dezember 2025 zurück, ihre Mitglieder wurden von den jeweiligen Verbänden/Institutionen eigenverantwortlich und fristgerecht berufen.

Deutschland möchte Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele werden. Mehrere Städte bzw. Regionen bewerben sich dafür. 
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) koordiniert das nationale Auswahlverfahren. Ziel ist es, einen einzigen deutschen Bewerber zu bestimmen, der anschließend offiziell beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht wird. Die Evaluierungskommission prüft die Bewerbungen fachlich und bereitet die Entscheidung vor. 


Bild: Kampagnenmotiv der Olympiabewerbung © DOSB

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