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LSB-Spitze zu Gast im Sportausschuss des Landtages NRW

| Allgemein (LSB)

Zwei Judokas beim Kampf

Die Sportausschusssitzungen sind ein fester Bestandteil im Kalender des Vorstandes und Präsidenten des Landessportbundes NRW. Am heutigen Dienstag (16.03.2021) hat die 26. Sitzung im Landtag in Düsseldorf stattgefunden. Neben Tagungsordnungspunkten wie „Das Jahr der Nichtschwimmer – Corona und die Folgen der Schwimmfähigkeit“ wurde auch ausführlich über die aktuelle Situation rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie für NRW-Sportvereine gesprochen.

LSB-Präsident Stefan Klett gab u. a. einen detaillierten Überblick über die Entwicklung der Sportvereine auf Basis der aktuellen Bestandserhebung: „Die Mitgliederzahl der Sportvereine in NRW betrug in den letzten Jahren stets ca. 5 Millionen. Abweichungen von Jahr zu Jahr nach oben und unten bewegten sich meist im Bereich von etwa 1 Prozent. Von 2020 nach 2021 liegt der Mitgliederrückgang bislang insgesamt bei 3,5 Prozent. Der Coronaeffekt ist also deutlich zu sehen.“ Außerdem erläuterte der Wipperfürther, was diese Ergebnisse konkret für die Existenz der Vereine bedeuten.

Darüber hinaus war der aktuelle Sachstandsbericht zur Zielvereinbarung „Nr 1: Sportland Nordrhein-Westfalen“ Bestandteil der Sitzung am Nachmittag. Diese Vereinbarung ist ein Novum in der Sportförderung des Landes NRW. Denn sie ist nicht nur eine programmatische Grundlage, vielmehr fasst sie die Ziele der Sportförderung in den verschiedenen Handlungsfeldern in Form einer Zielvereinbarung zwischen der Landesregierung und dem LSB NRW zusammen. „Mit dem Jahr 2020 bilanzieren wir nun das dritte Jahr der Zielvereinbarung mit ihren 105 Zielen in 11 Handlungsfeldern. Die Tabelle zeigt, dass wir – gemessen an den Corona-bedingten Einschränkungen – ein gutes Ergebnis erzielt haben. Es wurden gegenüber 2019 weitere 5 Gesamtziele erreicht, 58 Jahresziele ganz oder fast erreicht und lediglich 24 von 105 Zielen wurden verfehlt,“ erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen den anwesenden Mitgliedern. „Im Jahresgespräch mit Frau Staatssekretärin Milz am 9. Januar sind wir dementsprechend zu einer übereinstimmend positiven Bewertung gekommen“, ergänzte Niessen zufrieden.

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