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KölnRheinRuhr setzt auf Segelrevier Warnemünde für Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele

| Allgemein (LSB)

Die Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele setzt auf Rostock-Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern als Austragungsort für die Segelwettbewerbe und auf den Kanupark am Markkleeberger See in Sachsen für Kanu-Slalom. Das haben Ministerpräsident Hendrik Wüst, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, bei einem gemeinsamen Termin am Donnerstag in Berlin mitgeteilt. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „KölnRheinRuhr bietet die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele und die größte Bühne für den größten Moment. Unser Konzept ist das einzige gesamtdeutsche Konzept, das neben 15 zentralen Austragungsorten im Herzen des Westens auch ostdeutsche Länder mit einbezieht. Mit der Entscheidung für Segelwettbewerbe in Rostock-Warnemünde und den Kanuwildwasserwettbewerben in Markleeberg setzt KölnRheinRuhr ein starkes Zeichen für ein vereintes Deutschland. Damit wird unsere Bewerbung ihrem Anspruch gerecht, Olympische und Paralympische Spiele für ganz Deutschland zu denken. 

Auch beim Segeln stellen wir wieder die Athletinnen und Athleten und die Zuschauer in den Mittelpunkt. Der Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist ein international erprobter Stützpunkt mit optimalen Voraussetzungen für faire und hochklassige Wettkämpfe. Das ist ein Revier, auf dem sich die Weltspitze messen kann. Genau deshalb ist Rostock-Warnemünde unser Segelrevier.

Unser gemeinsames Ziel bleibt: Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland holen. Und wir müssen sie so gestalten, dass eine ganze Generation auf dieses Ereignis hinfiebert und die nächste Generation für den Sport begeistert wird. Sport ist die gesellschaftliche Kraft, die Menschen zusammenbringt. Unsere Spiele sind deswegen ein Angebot an ganz Deutschland, Ost und West.“ 

Ausschlaggebend für Rostock-Warnemünde und Markleeberg waren sportfachliche Abwägungen sowie die Rückmeldungen der Verbände und des organisierten Sports. Beide Austragungsorte verfügen über optimale Infrastruktur und große Erfahrung mit internationalen Wettbewerben. Zudem ist es eine bewusste Entscheidung für eine gesamtdeutsche Bewerbung. KölnRheinRuhr verbindet damit die starken Sportstandorte des eigenen Landes mit ausgewiesenen olympischen und paralympischen Sportstätten in Ostdeutschland.

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Wir haben immer gesagt: Wenn Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland stattfinden, dann wollen wir die Segelwettbewerbe in Rostock-Warnemünde ausrichten. Wir haben eine traumhafte Kulisse an der Ostsee, hervorragende Segelbedingungen und eine moderne, bereits vorhandene Infrastruktur. Nun warten wir gespannt auf die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes am 26. September.“ 

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Sachsen ist Sportland im Spitzen- wie im Breitensport und verfügt über hervorragende Sportstätten. Der Kanupark in Leipzig-Markkleeberg gehört zu den besten Wildwasseranlagen Europas und bietet ideale Voraussetzungen für olympische Wettbewerbe. Dass Markkleeberg auch Teil der Olympia-Bewerbung KölnRheinRuhr ist, unterstreicht die Qualität des Standorts und ist eine großartige Anerkennung für den sächsischen Kanusport. Olympische Wettkämpfe in Markkleeberg wären für Sachsen etwas ganz Besonderes.“ 

Am 26. September 2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Baden-Baden, welche Bewerberregion Deutschland im weiteren internationalen Verfahren vertreten wird. Neben KölnRheinRuhr hat sich auch Bayern um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele 2036, 2040 oder 2044 beworben. Nach dem aktuellen Evaluierungsbericht des DOSB ist KölnRheinRuhr mit der bestmöglichen Note „sehr gut“ bewertet und liegt in vier von sieben Kategorien vorne. 

 

Bild: Land NRW / Henning Schacht

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