1,25 Millionen Euro für die Übungsleitungen in NRW
Ariadna Buj Mayor: „Es ist wichtig, dass man viele qualifizierte Übungsleiter hat“
Sie ist eine echte Erfolgsgeschichte: Die Übungsleitungs-Offensive des Landes NRW traf Anfang 2026 auf eine enorme Resonanz. Innerhalb weniger Wochen wurden rund 3800 Anträge eingereicht. Und das aus allen 54 Stadt- und Kreissportbünde in Nordrhein-Westfalen.
Eine Millionen Euro hatte das Land zur Verfügung gestellt, um Aus- und Weiterbildungen von Übungsleitungen und Trainer*innen zu finanzieren, mit bis zu 500 Euro je Kurs. Das Ergebnis: Tausende neue qualifizierte ÜL für den Sport im ganzen Bundesland.
So wie Ariadna Buj Mayor, die beim TSV Norf in Neuss Kurse im Functional Fitness gibt und zudem im Kinderturnen aktiv ist. Sie absolvierte die komplette C-Lizenz, um Fachwissen zu erwerben und selber Kurs anleiten zu können, wie sie berichtet.
„Es ist wichtig, dass man viele qualifizierte Übungsleiter hat“, sagt Ariadna Buj Mayor. So könne man mehr Angebote machen und auch mehr junge Menschen erreichen und für den Sport begeistern.
Von einer „wichtigen Investition in die Zukunft des Vereinssports“ spricht deswegen auch LSB-Präsident Stefan Klett: „Gut ausgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter sichern den Sportalltag in unseren Vereinen entscheidend ab. Sie fördern insbesondere Kinder und Jugendliche und helfen zugleich dabei, Talente frühzeitig zu erkennen und zu begleiten.“
Aufgelegt worden war die ÜL-Offensive vom Land im Rahmen der Bewerbung von KölnRheinRuhr, doch auch danach bekommt die Erfolgsstory eine Fortsetzung: Mitte Oktober stellte die Landesregierung noch einmal 250.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Damit können weitere rund 700 Ausbildungen finanziert werden.
Interview: LSB NRW/Sven Schlickowey